Aufsehenerregende Botschaft der CHP-Jugend an die AKP-Jugend: „Ein jämmerlicher Zustand“
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel hatte sich in Bursa an die AKP-Jugend gewandt und erklärt: „AK-Jugend, nehmt den Ball vom Großvater. Sagt: 'Gebt uns den Ball, wir wollen spielen'.“ Der Vorsitzende der AKP-Jugend, Yusuf İbiş, hatte daraufhin über seinen Social-Media-Account auf Özel reagiert. İbiş hatte geantwortet: „Unser Vorsitzender ist seit dem ersten Tag immer auf dem Spielfeld und schießt ein Tor nach dem anderen. Ihr hingegen wartet mit einer gefälschten Lizenz darauf, ob ihr an der Reihe seid.“
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Der Vorsitzende der CHP-Jugend, Cem Aydın, reagierte auf die Äußerungen des AKP-Jugendvorsitzenden Yusuf İbiş, der den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel ins Visier genommen hatte.
Aydın sagte: „Ich habe gerade eine Umfrage vor mir liegen… Ich weiß, dass auch ihr dieselben Umfragen vor euch habt. Euer Zustand ist jämmerlich.“
Aydın äußerte sich wie folgt:
„Ich habe gerade eine Umfrage vor mir liegen… Ich weiß, dass auch ihr dieselben Umfragen vor euch habt.
Euer Zustand ist jämmerlich. Ihr seid auf einstellige Werte gefallen, ihr bekommt keine Stimmen mehr von jungen Menschen und schmelzt von Tag zu Tag dahin.
An deiner Stelle würde ich mich auf meine Arbeit konzentrieren, um beim nächsten Treffen nicht zurechtgewiesen zu werden.
Denn ihr seid weder auf den Straßen, noch auf den Plätzen oder auf den Campusgeländen präsent. Ihr seid nicht vor Ort. Wir sehen euch weder auf den Märkten noch in den Geschäften.
Wir sehen euch, wie ihr schweigt, während eure Altersgenossen in den Kerkern von Silivri liegen und die Feiertage fernab ihrer Familien verbringen müssen.
Wir sehen euch, wie ihr durch unverdiente Ernennungen und auf Kosten der Rechte anderer junger Menschen in Positionen gelangt.
Ihr hört nicht den Schrei der jungen Menschen, die durch Vorstellungsgespräche aussortiert werden.
Ihr seht unsere Freunde nicht, die unter Arbeitslosigkeit leiden. Ihr kennt unsere diplomierten Geschwister nicht, die täglich 12 Stunden auf Baustellen oder in Supermärkten arbeiten. Ihr kennt nicht das Leid derer, die in Wohnheimzimmern leben, die Gefängniszellen gleichen.
Außer eurem internen Kampf um Posten habt ihr keine Agenda.
Wir stehen Schulter an Schulter mit unserem Vorsitzenden, unserem Präsidentschaftskandidaten, all unseren Vorsitzenden und unserer Organisation; wir sind auf den Märkten, in den Geschäften und auf den Plätzen. Wir sind auf allen Straßen, auf allen Plätzen, auf den Campusgeländen und in den Werkstätten. Wo immer der Kampf für Freiheit, Zukunft und Brot stattfindet, da sind wir.“