Aufsehenerregender Besuch während des laufenden Gerichtsverfahrens gegen den Bruder eines AKP-Abgeordneten: Treffen mit Yılmaz Tunç

Während das Verfahren gegen Yusuf İnci, den Bruder des AKP-Abgeordneten für Sakarya, Ali İnci, der wegen sexuellen Missbrauchs zu 26 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt wurde, vor dem Kassationsgerichtshof (Yargıtay) geprüft wird, sorgte ein Besuch des Abgeordneten Ali İnci bei Justizminister Yılmaz Tunç für Aufsehen.

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Yusuf İnci, der Geschäftsmann und Bruder des AKP-Abgeordneten für Sakarya, Ali İnci, war in Sakarya wegen des sexuellen Missbrauchs eines 14-jährigen Kindes zu einer Freiheitsstrafe von 26 Jahren, 6 Monaten und 22 Tagen verurteilt worden. Die 14. Strafkammer des Kassationsgerichtshofs bestätigte das Urteil und ordnete die Inhaftierung von İnci an.

DIE AUSSAGE 'SIE HATTE ZUSTIMMUNG' HATTE FÜR GROSSE EMPÖRUNG GESORGT

Der Antrag auf 'Korrektur der Entscheidung', der zuvor dreimal abgelehnt worden war, wurde jedoch bei der vierten Einreichung von der Generalstaatsanwaltschaft beim Kassationsgerichtshof angenommen. In der Entscheidung fiel die Formulierung auf, dass das 14-jährige Opfer 'zugestimmt' habe.

Genau während dieses laufenden Prozesses stieß der Besuch von Ali İnci bei Justizminister Yılmaz Tunç auf Kritik. Während als Grund für den Besuch Investitionen in Sakarya angegeben wurden, kritisierte der Journalist Alican Uludağ diese Situation mit dem Kommentar: 'Was ein Justizminister außer dem Bau von Gefängnissen oder Gerichtsgebäuden für Investitionen tätigen soll, bleibt ebenfalls fraglich.'