Aufstand eines Dolmuş-Fahrers in Fethiye: „Ich möchte ihn am liebsten anzünden“
Im Bezirk Fethiye in der Provinz Muğla sorgt die Notlage eines Dolmuş-Fahrers für Aufsehen. Angesichts der hohen Kraftstoffpreise berichtete der Fahrer, dass er fast ausschließlich mit leeren Fahrzeugen unterwegs sei, und brachte seine Verzweiflung zum Ausdruck.
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In Fethiye, einem der beliebtesten Tourismusziele, stehen die Fahrer von Minibussen, die den öffentlichen Nahverkehr bedienen, aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der Preiserhöhungen vor ernsthaften Problemen. Ein lokaler Dolmuş-Fahrer hielt seine Schwierigkeiten in einem Video fest und teilte mit, dass er keine Fahrgäste finde.
Der Fahrer erklärte, dass er pro Fahrt etwa 300 Lira an Kraftstoff verbrauche, obwohl er auf seiner Strecke an fünf verschiedenen Hotels vorbeifahre, ohne einen einzigen Fahrgast aufnehmen zu können. Er fasste seine Situation mit den Worten zusammen: „Ich bin mit einem leeren Fahrzeug gekommen und fahre mit einem leeren Fahrzeug zurück. Ich bin an fünf Hotels vorbeigefahren, nicht eine Person ist eingestiegen. Jede Fahrt kostet 300 Lira an Sprit. Der Diesel kostet mittlerweile 60 Lira. Sie sollen unseren Zustand, unser Elend sehen. Ich möchte Benzin darüber gießen und diesen Dolmuş anzünden. Was sollen wir tun, gibt es keine Lösung? Wir arbeiten nur für die Werkstatt und den Staat.“
Viele Fahrer in Fethiye leiden aufgrund der steigenden Kraftstoffpreise und der sinkenden Fahrgastzahlen unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Obwohl die Region touristisch stark frequentiert ist, führt die geringe Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu einem erheblichen Einkommensverlust bei den Fahrern. Die Fahrer fordern, dass ihre prekäre Lage von den Behörden wahrgenommen wird und Lösungen gefunden werden.