Aufzug in Studentinnenwohnheim abgestürzt: 1 Studentin verletzt

In einem Studentinnenwohnheim in Bartın ist ein Aufzug abgestürzt, wobei eine Studentin verletzt wurde.

12punto

KYK-Studentenwohnheime stehen zunehmend in der Kritik, da schlechte Lebensbedingungen und Vernachlässigungen dazu führen, dass viele Studierende unter schwierigen Umständen leben müssen. Während einerseits Studierende mit Wohnungsnot zu kämpfen haben, leben andere in staatlichen Wohnheimen unter prekären Bedingungen. Mangelnde Wartungen in staatlichen Einrichtungen führen immer wieder zu gefährlichen Vorfällen. Zuletzt wurde in einem Studentenwohnheim in Bartın eine Studentin infolge einer solchen Vernachlässigung verletzt.

Nach vorliegenden Informationen stürzte ein in Betrieb befindlicher Aufzug im Studentinnenwohnheim des Kredi Yurtlar Kurumu (KYK) im Dorf Ağdacı in Bartın in das Erdgeschoss ab.

Eine Studentin, die sich in dem aus dem zweiten Stock abgestürzten Aufzug befand, wurde dabei verletzt.

Polizei und Rettungskräfte wurden zum Einsatzort entsandt. Nach einer ersten medizinischen Versorgung wurde die verletzte Studentin in das staatliche Krankenhaus von Bartın gebracht und dort behandelt.

Während bekannt wurde, dass sich die verletzte Person in einem guten Gesundheitszustand befindet, wurde eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.

Die Generaldirektion für Kredite und Wohnheime (KYK) gab eine Stellungnahme zu dem Unfall ab. In der Erklärung wurde die Behauptung, der Aufzug sei abgestürzt, zurückgewiesen und erklärt: "Gegen Personen und Organisationen, die die Öffentlichkeit mit irreführenden Nachrichten täuschen, werden die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet."

Der vollständige Wortlaut der Erklärung: "Die Behauptung, dass im Studentinnenwohnheim in Bartın ein Aufzug abgestürzt sei und eine Studentin verletzt wurde, entspricht nicht der Wahrheit. Bei dem betreffenden Vorfall blieb der Aufzug aufgrund einer ausgelösten Sicherung zwischen den Stockwerken stehen; die Studierenden wurden sicher und wohlbehalten evakuiert. Es gab keine Verletzungen; eine Studentin, die eine Panikattacke erlitt, wurde zur Kontrolle vorsorglich mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Gegen Personen und Organisationen, die die Öffentlichkeit mit derartigen irreführenden Nachrichten täuschen, werden die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet."