Auslandsstudienkredit mit gefälschten Dokumenten erschlichen! Haftbefehle gegen 149 Personen

Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hat Haftbefehle gegen 149 Verdächtige erlassen, die unrechtmäßig Auslandsstudienkredite beantragt hatten. Die Verdächtigen nutzten gefälschte Dokumente, die den Anschein erweckten, von Bildungsattachés im Ausland ausgestellt worden zu sein; zudem verfügten sie teilweise über keinen Hochschulabschluss und wiesen keine Ein- oder Ausreiseregistrierungen für das Ausland auf.

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Gegen 149 Verdächtige, die sich mit gefälschten Dokumenten Auslandsstudienkredite erschlichen haben, wurden Haftbefehle erlassen.

Laut der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft wurde im Rahmen der Ermittlungen des Büros für Fälschungs- und Betrugsdelikte beschlossen, 149 Verdächtige in 17 Provinzen mit Zentrum in Ankara festzunehmen. Es wurde festgestellt, dass diese Personen, von denen einige keinen Hochschulabschluss besitzen und keine Ein- oder Ausreiseregistrierungen für das Ausland vorweisen können, Kredite unter dem Vorwand bezogen haben, an der Universität Freiburg, der Universität Duisburg-Essen, der Universität Luzern, der Universität zu Köln oder der Universität St. Gallen in Deutschland, der Schweiz oder Island zu promovieren.

103 PERSONEN FESTGENOMMEN

Von den 149 Verdächtigen, gegen die aufgrund einer Strafanzeige der Generaldirektion für Kredite und Wohnheime (KYK) des Ministeriums für Jugend und Sport Haftbefehle erlassen wurden, konnten 103 durch die Abteilung für Finanzkriminalität der Polizeidirektion Ankara festgenommen werden.

Die Maßnahmen zur Ergreifung der flüchtigen Verdächtigen und deren Überstellung an die Generalstaatsanwaltschaft dauern an.