Aussage des suspendierten Leutnants der Tuzla-Infanterieschule enthüllt! 'Wir haben diese Atatürk-feindliche Struktur unseren Vorgesetzten gemeldet, aber...'

Die Aussage des Leutnants, der sich in der Tuzla-Infanterieschule für Mustafa Kemal Atatürk einsetzte und daraufhin suspendiert wurde, ist an die Öffentlichkeit gelangt.

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Sözcü-Kolumnist Aytunç Erkin hat die Aussage eines weiteren Leutnants erhalten, der im Zusammenhang mit den Vorfällen an der Tuzla-Infanterieschule befragt wurde, die damit begannen, dass ein Leutnant am 10. November kein Atatürk-Foto an seinem Revers trug.

Der Leutnant, gegen den Vorwürfe wegen „vorsätzlicher Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung sowie rechtswidriger Weitergabe oder Erlangung personenbezogener Daten“ erhoben wurden, gab in seiner Aussage Folgendes zu Protokoll:

„... Am 13. November 2023 herrschte im Zimmer Nummer 405 ein Menschenauflauf. Ich betrat den Raum, um die Situation zu beruhigen und herauszufinden, was geschehen war. Als ich eintrat, gab es eine Auseinandersetzung. Die Stimmen waren laut geworden. Ich forderte die Kameraden auf, sich zu beruhigen. Später sprach ich den Infanterie-Leutnant M.F.Ş. an. Ich fragte ihn, wo das Atatürk-Foto sei, und er antwortete mir, dass er es abgenommen habe.

Als er es aus seiner Tasche zog, war das Foto von Gazi Mustafa Kemal Atatürk zerknittert. Ich zeigte meine Reaktion und fragte: ‚Warum ist das Foto in diesem Zustand?‘ Er sagte: ‚Ich hatte es in meine Tasche gesteckt, es ist zerknittert.‘

Ich sagte ihm, dass dieses Foto nicht in die Hosentasche, sondern ordnungsgemäß in die Brusttasche gehört.

Es gab keinerlei Bedrohung, Beleidigung oder körperliche Gewalt. Danach sorgte ich dafür, dass sich die im Raum befindlichen Kameraden beruhigten, und wies sie an, die Stube zu verlassen.

Obwohl wir seit unserer Zeit an der Militärakademie gemeldet haben, wer diese Leute sind, was ihre Absichten sind und dass sie gegen die Republik und Atatürk eingestellt sind, wurden keinerlei Maßnahmen ergriffen. Diese Personen bewegen sich auch heute noch so dreist unter uns, dass sie offen erklären, dass sie gegen die Republik sind und keinen Respekt vor Atatürk haben.“