Aussage des Verwahrungsbeamten zum Raub im Justizpalast Büyükçekmece liegt vor: Er wurde verhaftet und ins Gefängnis gebracht

Die staatsanwaltschaftliche Aussage des Verwahrungsbeamten, der nach dem Diebstahl von Wertsachen aus der Asservatenkammer des Justizpalastes Büyükçekmece dem Gericht vorgeführt wurde, ist bekannt geworden. Der Verdächtige erklärte in seiner Aussage: „Erdal T. schickte eine Nachricht in die WhatsApp-Gruppe unserer Mitarbeiter, in der stand: ‚Ich habe Ärger mit meiner Frau, ruft mich nicht an‘, und verließ die Gruppe.“

İHA

Der Staatsanwaltschaft Büyükçekmece wurde gemeldet, dass der in der Asservatenkammer tätigeVerwahrungsbeamte Erdal T. schon seit längerer Zeit nicht mehr zur Arbeit erschienen sei. Daraufhin begab sich der Oberstaatsanwalt gemeinsam mitden zuständigen Beamten zum Büro der Asservatenkammer, um den Raum zuüberprüfen, dader Verdacht auf Unregelmäßigkeiten bestand.und diedarin befindlichen Tresoregeöffnethatte.

Bei der Durchsuchung wurde festgestellt, dass etwa 50 Kilogramm Silberund etwa 25 Kilogramm Gold fehlten.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde derAsservatenbeamte Kemal D. zumJustizpalast Büyükçekmecegebracht. DerVerdächtige wurde nachseiner staatsanwaltschaftlichen Vernehmung mit dem Antrag auf Haftbefehl demzuständigen Bereitschaftsrichter vorgeführt.wurde an die Staatsanwaltschaft überstellt.

STAATSANWALTSCHAFTLICHE AUSSAGELIEGTVOR

Die Aussage des Verdächtigen Kemal D. bei der Staatsanwaltschaft wurde bekannt. Der Verdächtige gab in seiner Aussage an: „Erdal T. hat Spielschulden. Er hatte auch eine Spielsucht. Erdal T. war krankgeschrieben und im Urlaub.kam, aber er reichte den Bericht nicht beim Gericht ein. Kurz vor dem 1. Dezemberschrieb Erdal T. in die WhatsApp-Gruppe unsererMitarbeiter: 'Ich habe Probleme mit meiner Frau, ruft mich nicht an' und verließ die Gruppe.

Danach versuchte ich, ihn zuerreichen, aber sein Telefon war ausgeschaltet. Ich dachte, Erdal T. hätte wegen Spielschulden versucht, sich das Leben zu nehmendachtedassichdachte, aus Angst davor schickte ich Beamte zu Erdals Haus, damit siedort nachsehen. Als Erdal T. erfuhr, dass die Beamtenbei ihm zu Hause waren, rief er mich anEr rief per Videoanruf anund sagte mir: ‚Mir geht es gut, mach dir keine Sorgen.‘ Später, am 1. Dezember,schrieb Erdal T. in unsere WhatsApp-Gruppe: ‚Ich habe das Haus und dieMöbel verkauft. Ruft mich nicht an und fragt nicht nach‘, und verließ die Gruppe“, sagte er.

Nachdem der Vorfall gemeldet wurde, erfolgte eine Kontrolle der Asservatenkammer,bei der Kemal D. feststellte: „Es wurde gesehen, dass die Asservate nicht mehr dortwaren. 14 JahreIch arbeite in derAsservatenkammer,so etwashabe ich noch nieerlebt.Die mir zur Last gelegtendie Vorwürfeweise ich zurück“, erklärte er.

INHAFTIERT

 

Die Schmuckstücke aus der Asservatenkammer des Justizpalastes Büyükçekmecewurden gestobezüglich des Vorfalls, in den er verwickelt war,festgenommenwurde der Justizverwahrungsbeamte Kemal D., der in Untersuchungshaft genommen und ins Gefängnisüberstellt wurde.