Ausschreibungs-Operation bei den Landstreitkräften: 20 Personen festgenommen

Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hat eine umfassende Untersuchung eingeleitet, nachdem Vorwürfe laut wurden, dass bei bestimmten Ausschreibungen innerhalb des Kommandos der Landstreitkräfte öffentlicher Schaden entstanden sei. Während 20 Personen festgenommen wurden, ergaben die Ermittlungen Unregelmäßigkeiten in Millionenhöhe.

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Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara ist aufgrund von Vorwürfen wegen Unregelmäßigkeiten bei Ausschreibungen des Kommandos der Landstreitkräfte für militärische Fracht- und Personentransporte tätig geworden. Nach Informationen des Journalisten Alican Uludağ wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft eine Operation wegen des Verdachts der Manipulation dieser Ausschreibungen durchgeführt.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden 18 separate Ausschreibungen unter die Lupe genommen; bei der Operation wurden insgesamt 20 Personen festgenommen, darunter 6 Soldaten. Es wurde bekannt, dass sich die Verdächtigen mit Vorwürfen der Manipulation bei der Erfüllung von Dienstleistungen sowie der Bestechung konfrontiert sehen.

Ersten Feststellungen zufolge wurde der durch die Ausschreibungen entstandene öffentliche Schaden auf 23 Millionen 578 Tausend TL beziffert. Die Ermittlungen werden in alle Richtungen fortgesetzt.