Außenminister Fidan eröffnete das „3+3“-Treffen in Istanbul

Außenminister Hakan Fidan betonte beim 3. Treffen der Regionalen Kooperationsplattform für den Südkaukasus die Bedeutung von Dialog und Zusammenarbeit, wobei er auf die israelischen Gräueltaten im Nahen Osten und die turbulenten Prozesse in der Region hinwies.

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Das 3. Treffen der Regionalen Kooperationsplattform für den Südkaukasus findet in Istanbul statt.

An dem Treffen nahmen der türkische Außenminister Hakan Fidan, der aserbaidschanische Außenminister Ceyhun Bayramov, der armenische Außenminister Ararat Mirsojan, der iranische Außenminister Abbas Araghchi und der russische Außenminister Sergei Lawrow teil.

''EIN TEILNEHMER FEHLT''

Außenminister Fidan hielt eine Rede zur Eröffnung des Treffens.

In seiner Rede sagte Außenminister Hakan Fidan: „Wir sind heute zum 3. Treffen der 3+3-Regionalen Kooperationsplattform zusammengekommen, die als Beratungsplattform zur Sicherung eines dauerhaften Friedens im Südkaukasus und zur Bewertung von Möglichkeiten der Zusammenarbeit dient. Ich heiße die Außenminister und Delegationen aus Aserbaidschan, Armenien, dem Iran und Russland in Istanbul willkommen. Die Idee zur Schaffung dieses Mechanismus, den wir kurz als 3+3-Plattform bezeichnen, entstand in den Wochen nach der Unterzeichnung der dreiseitigen Erklärung vom 9. November 2020, die den Waffenstillstand im Zweiten Bergkarabachkrieg sicherte. Das grundlegende Ziel ist es, auf den Bedarf an einer Plattform zu reagieren, auf der alle Themen, die den Südkaukasus unmittelbar betreffen, erörtert werden können. Obwohl die Plattform 3+3 heißt, fehlt uns im Saal leider ein Teilnehmer. Ich möchte vor Ihnen allen noch einmal zum Ausdruck bringen, dass der Platz unseres engen Nachbarn und Freundes Georgien frei bleibt und es sich dieser Plattform jederzeit anschließen kann, wenn es dies wünscht.“

 

GEMEINSAME ERKLÄRUNG KOMMT

Fidan wies auf die eskalierende Krise im Nahen Osten hin und sagte: „Die turbulenten Prozesse, die wir in unserer unmittelbaren geografischen Umgebung erleben, die Kriege und die Spirale aus humanitären Katastrophen und Gräueltaten durch Israel im Nahen Osten zeigen einmal mehr, wie wichtig Dialog und Zusammenarbeit auf regionaler Ebene sind. Unserem Blick auf den Südkaukasus liegt ebenfalls unser Verständnis von regionaler Eigenverantwortung zugrunde. Wir glauben, dass die Staaten der Region regionale Probleme am besten kennen und lösen können. In der Tat planen wir, als Ausdruck dieser Vision am Ende unserer Gespräche eine gemeinsame Erklärung zu den Hauptergebnissen unseres Treffens zu verabschieden.“