Außenministerium äußert sich zu Griechenland: 'Pontos-Behauptungen sind unbegründet'

Das Außenministerium hat eine Erklärung zu bestimmten Veranstaltungen und Äußerungen in Griechenland abgegeben. In einer schriftlichen Stellungnahme betonte das Ministerium, dass der Begriff „Pontos“ lediglich eine Bezeichnung aus der Antike sei.

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Das Außenministerium hat sich zu einigen Veranstaltungen und Äußerungen in Griechenland geäußert. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommenen pontischen Aktivitäten eine Erweiterung des griechischen „Großgriechenland-Plans (Megali Idea)“ seien. Es wurde betont, dass es sich bei dem Thema im Wesentlichen um den Missbrauch eines historischen Prozesses handele, der mit dem Bevölkerungsaustausch zwischen Türken und Griechen endete, indem dieser nun Gegenstand unbegründeter Behauptungen sei.

In der Erklärung hieß es: „Die Pontos-Behauptungen, die von rechtsextremen Gruppen in Griechenland 1994 – 75 Jahre nach dem 19. Mai 1919, den wir als Beginn unseres Unabhängigkeitskrieges betrachten – mit populistischer Rhetorik vorgebracht wurden, sind unbegründet.“

„ZULETZT EINE POSITIVE DYNAMIK“

In der Erklärung wurde weiter ausgeführt, dass diese Behauptungen darauf abzielten, den türkisch-griechischen Beziehungen zu schaden und die besonnenen Kreise der griechischen Politik in eine schwierige Lage zu bringen. Es wurde wie folgt festgehalten:

„In unseren bilateralen Beziehungen zu Griechenland konnte in der letzten Zeit eine positive Dynamik erzielt werden. Wir erwarten von der griechischen Regierung, dass sie eine klare Haltung gegenüber den Bemühungen einiger unverantwortlicher Politiker einnimmt, die verhindern wollen, dass künftige Generationen in einem Umfeld von Frieden und Ruhe leben.“