Außenministerium äußert sich zum Abschuss einer türkischen Drohne über Kirkuk
Irakische Luftabwehrsysteme haben eine Drohne über Kirkuk abgeschossen. Nachdem bestätigt wurde, dass es sich um eine türkische Drohne handelte, gab der Sprecher des Außenministeriums, Öncü Keçeli, eine Erklärung ab.
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Irakische Luftabwehrsysteme haben in der Nähe der Stadt Kirkuk eine unbemannte Luftfahrzeug (Drohne) abgeschossen, während zwei Polizeiquellen angaben, dass Untersuchungen zur Herkunft der Drohne eingeleitet wurden.
Ein Oberst der irakischen Armee, der anonym bleiben wollte, erklärte, dass erste Erkenntnisse aus den Trümmern darauf hindeuten, dass es sich bei der Drohne um ein bewaffnetes unbemanntes Luftfahrzeug aus der Türkei handele.
Polizeiquellen teilten mit, dass die Drohne, die im Stadtzentrum von Kirkuk abstürzte, Brände in einigen Häusern verursacht habe, die jedoch unter Kontrolle gebracht werden konnten; es seien keine Todesopfer oder Verletzten zu beklagen.
Das Einsatzkommando der irakischen Armee in Kirkuk meldete zudem, dass "eine Drohne unbekannter Herkunft wegen eines unbefugten Fluges abgeschossen wurde".
STELLUNGNAHME DES SPRECHERS DES AUSSENMINISTERIUMS
Bezüglich der im Irak abgeschossenen türkischen Drohne gab der Sprecher des Außenministeriums, Öncü Keçeli, eine Erklärung ab. In der Erklärung von Keçeli wurden folgende Punkte angeführt:
Eine Erklärung zu dem heutigen Vorfall in Kirkuk wurde bereits vom Gemeinsamen Einsatzkommando des Irak abgegeben.
Zur vollständigen Aufklärung des Vorfalls wurde eine Koordinierung mit den irakischen Behörden sichergestellt.
Die Entschlossenheit der Türkei im Kampf gegen den Terrorismus ist ungebrochen.
Die Türkei setzt ihren Kampf gegen die auf irakischem Boden ansässige Terrororganisation gemäß dem Prinzip der legitimen Selbstverteidigung nach Artikel 51 der UN-Charta fort.
Zwischen der Türkei und dem Irak besteht ein zunehmend stärker werdender gemeinsamer Wille im Bereich der Terrorismusbekämpfung.
Die jüngste Einstufung der PKK als „verbotene Organisation“ im Irak sowie das am 15. August in Ankara unterzeichnete „Memorandum über militärische Zusammenarbeit, Sicherheit und Terrorismusbekämpfung“ sind Ergebnisse dieses Ansatzes.
Beide Länder sind entschlossen, dass diese Zusammenarbeit konkrete Ergebnisse vor Ort liefert und die Abstimmung zwischen den zuständigen Behörden zu diesem Zweck verstärkt wird.