AYM-Mitglied Kenan Yaşar löscht Beitrag über 'Ameisen, die den Elefanten beneiden'

Während die Krise zwischen dem Verfassungsgericht (AYM) und dem Kassationshof (Yargıtay) andauert, hat AYM-Mitglied Kenan Yaşar seinen Social-Media-Beitrag mit dem Titel 'Ameisen beneiden den Elefanten sehr' gelöscht.

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Während die Debatten über die Weigerung des Kassationshofs (Yargıtay), die Entscheidung des Verfassungsgerichts (AYM) zur Verletzung der Rechte des inhaftierten TİP-Abgeordneten für Hatay, Can Atalay, anzuerkennen, andauern, hatte ein Social-Media-Beitrag des AYM-Mitglieds Kenan Yaşar für Aufsehen gesorgt.

AYM-Mitglied Yaşar hatte über seinen X-Account (Twitter) folgenden Beitrag veröffentlicht:

„Ameisen beneiden den Elefanten sehr. Sie sagten: 'Wenn er ein Lebewesen ist, sind wir auch Lebewesen; wenn er groß ist, sind wir auch groß.' Eines Tages, als der Elefant vorbeiging, sprangen die Ameisen auf den Rücken des Elefanten. Der Elefant schüttelte sich, alle fielen zu Boden, nur eine blieb übrig. Die Ameisen am Boden feuerten die Ameise auf dem Rücken des Elefanten an: -Zerquetsch ihn! Zerquetsch ihn!“

ER HAT SEINEN BEITRAG, DER FÜR AUFSEHEN SORGT, GELÖSCHT

Während die Justizkrise anhält, sorgte dieser Beitrag für Aufsehen. Nachdem Behauptungen aufkamen, dass sich der besagte Beitrag auf den Kassationshof beziehe, löschte AYM-Mitglied Yaşar den Beitrag.

'GEFANGENE RICHTEN, RICHTER SIND NUN GEFANGENE'

Nachdem der Kassationshof die Entscheidung des AYM im Fall Can Atalay als 'rechtlich wertlos' kommentiert hatte, hatte Yaşar am Vortag folgende Zeilen von Nurullah Genç geteilt:

„Auf den weißesten Punkt der Landkarte fiel Blut. Das Schwert der Gerechtigkeit ist zerbrochen; der Schild ist gefallen. Gefangene richten; Richter sind nun Gefangene. Es ist, als wäre ein Vulkan auf das Fundament der Rechte gefallen.“