Ayşe Ateş fordert Informationen und Dokumente von MİT-Chef Kalın: 'Wir wissen, dass dies eine Lüge ist'

Ayşe Ateş, die Ehefrau des ehemaligen Vorsitzenden der Ülkü Ocakları, Sinan Ateş, hat einen Appell an den Präsidenten des Nationalen Nachrichtendienstes (MİT), İbrahim Kalın, gerichtet.

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Sinan Ateş wurde vor zwei Jahren bei einem bewaffneten Angriff in Ankara ermordet. Nach seinem Tod setzt seine Ehefrau Ayşe Ateş ihren Kampf für Gerechtigkeit fort. 

Ayşe Ateş wandte sich an MİT-Präsident İbrahim Kalın und wies darauf hin, dass Behauptungen kursieren, wonach der Nationale Nachrichtendienst (MİT) einen Bericht erstellt habe, in dem ihr Ehemann Sinan Ateş als Mitglied der Terrororganisation FETÖ bezeichnet werde.

In einem Appell an MİT-Chef Kalın über ihren X-Account äußerte sich Ayşe Ateş wie folgt:

"Sehr geehrter MİT-Präsident İbrahim Kalın, heute ist der zweite Jahrestag der Ermordung meines Mannes Sinan Ateş, der uns entrissen wurde. Die erbitterten Verteidiger der Mörder von Sinan betreiben seit zwei Jahren schwarze Propaganda unter Verwendung des Namens Ihrer Institution.

Diese dunkle Struktur kennt weder Schmerz noch Tränen. Um diesen Tag, der für uns ohnehin schon von Schwärze und Schmerz geprägt ist, noch weiter zu vergiften, haben sie erneut einen Text in Umlauf gebracht, in dem der Name Ihrer Institution genannt wird.

In diesem Text wird behauptet, dass 'der MİT dem MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli ein Dossier vorgelegt habe, aus dem hervorgehe, dass Sinan Ateş ein FETÖ-Mitglied sei'.

"Wir fordern Sie auf, die notwendigen rechtlichen Schritte gegen diese Personen und Institutionen einzuleiten, die Ihre Behörde in Verruf bringen"

Wir wissen, dass dies eine Lüge ist, aber wir können nicht verstehen, warum Ihre Institution seit zwei Jahren angesichts dieser schwarzen Propaganda, bei der Ihr Name im Zusammenhang mit einem politischen Mord verwendet wird, der das öffentliche Gewissen verletzt, schweigt.

Falls wir uns irren, fordern wir Sie auf, die Ihnen vorliegenden Informationen und Dokumente zu teilen; falls wir uns nicht irren, fordern wir Sie auf, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass ein solches Dokument nicht existiert, und die notwendigen rechtlichen Schritte gegen diese Personen und Institutionen einzuleiten, die unseren Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und Ihre Institution in Verruf bringen."