Ayşe Ateş veröffentlicht Nachricht des Ülkü Ocakları-Vorsitzenden: 'Ihr konntet eine Sache nicht erledigen'

Ayşe Ateş hat die Nachrichten, die der Ülkü Ocakları-Vorsitzende Yıldırım an Demirbaş und Şanlı geschickt hat, in den sozialen Medien geteilt. Ateş kommentierte die veröffentlichten Bilder mit den Worten: „Die persönlichen Daten von Millionen Menschen wurden mit Füßen getreten“.

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Ayşe Ateş, die Ehefrau des in Ankara mitten auf der Straße ermordeten ehemaligen Ülkü Ocakları-Vorsitzenden Sinan Ateş, hat Screenshots von Nachrichten veröffentlicht, in denen der in der Anklageschrift genannte Ülkü Ocakları-Vorsitzende Ahmet Yiğit Yıldırım Anweisungen an die Führungskräfte der Organisation bezüglich Sinan Ateş erteilt.

In den von Ayşe Ateş geteilten Screenshots ist zu sehen, wie Yıldırım seinem Unmut gegenüber dem Ülkü Ocakları-Funktionär Ömer Şanlı Luft macht und schreibt: „Ihr seid mit so vielen Leuten losgezogen. Ihr konntet eine Sache nicht erledigen. Das war der letzte Auftrag für euch“.

Ebenfalls aus denselben Nachrichten geht hervor, dass Ömer Şanlı infolge der erteilten Anweisungen schrieb: „Wir müssen das finden, meine Vorsitzenden. Setzt die Sicherheitsbehörden unter Druck“.

In späteren Nachrichten forderte Şanlı: „Seid am Montagmorgen im Büro. Bis dahin muss das Video da sein“. Daraufhin antwortete der Ülkü Ocakları-Funktionär Tolgahan Demirbaş, der zu den Anstiftern des Mordes an Sinan Ateş zählt: „Mein Vorsitzender, morgen Nacht kommt das Signal. Als Standort auf dem Telefon“.

Ayşe Ateş kommentierte die Screenshots mit den Worten: „Die persönlichen Daten von Millionen Menschen wurden mit Füßen getreten. Das sage nicht ich, das sagt die Anklageschrift. Würde ich es sagen, würden sie mich als Lügnerin bezeichnen. Ahmet Yiğit Yıldırım ist außer sich vor Wut, weil der von ihm erteilte (Auftrag!) nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurde: Ihr seid mit so vielen Leuten losgezogen. Ihr konntet eine Sache nicht erledigen. Das war der letzte Auftrag für euch“ und fügte hinzu: „Die persönlichen Daten von Millionen Menschen wurden mit Füßen getreten“.

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