Ayyüce Türkeş kommentiert Video, in dem Bahçeli das Foto von Sırrı Süreyya Önder liebkost: „Möge Gott jeden mit denen vereinen, die er liebt“

Die İYİ-Partei-Abgeordnete Ayyüce Türkeş wollte am 3. Mai, dem Tag des Türkentums, das Grab ihres Vaters Alparslan Türkeş besuchen, wurde dort jedoch angegriffen. Nachdem ihr Sicherheitsmann und ihr Fahrer körperlich angegangen wurden, hatte Türkeş in einem Video auf die Vorfälle reagiert. Nun kritisierte sie ein Video, in dem MHP-Parteichef Bahçeli zu sehen ist, wie er das Foto von Sırrı Süreyya Önder liebkost.

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Sırrı Süreyya Önder, ein Abgeordneter der DEM-Partei und einer der Hauptarchitekten des sogenannten Lösungsprozesses, wurde kürzlich aufgrund eines Aortenrisses auf die Intensivstation verlegt.

Doch trotz aller medizinischen Bemühungen verstarb Önder. Für Sırrı Süreyya Önder wurde in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eine Gedenkfeier abgehalten.

Vor der Gedenkfeier kam MHP-Parteichef Devlet Bahçeli nach 99 Tagen erstmals wieder ins Parlament, um sein Beileid auszudrücken.

Dabei fiel auf, dass Bahçeli das Foto von Sırrı Süreyya Önder liebkoste.

KRITIK VON AYYÜCE TÜRKEŞ

Die İYİ-Partei-Abgeordnete Ayyüce Türkeş, Tochter von Alparslan Türkeş, teilte die entsprechenden Aufnahmen von Bahçeli auf ihrem Social-Media-Account und äußerte sich dazu deutlich.

Ayyüce Türkeş sagte dazu:

Die (geistigen) Kinder von Alparslan Türkeş zeichnen sich durch bestimmte Merkmale aus. Alle, die diese Eigenschaften besitzen, sind meine (geistigen) Geschwister, unabhängig davon, unter welchem Dach sie sich befinden. 

Keines der Kinder von Alparslan Türkeş würde einen Mörder von Babys zum „Gründervater“ erklären, diejenigen, die dies tun, beklatschen, Mütter von Märtyrern bedrohen, weil sie sie kritisieren, Ülkücü dazu bringen, andere Ülkücü anzugreifen, verhindern, dass ein Ülkücü einem anderen die letzte Ehre erweist, oder versuchen, die Kinder von Başbuğ Türkeş zu verleugnen, die Mafia auf sie zu hetzen, sie bedrohen oder sie angreifen.

Das Einzige, was ich Ihnen von nun an sagen werde, ist dies: Möge Gott jeden mit denen vereinen, die er liebt.