Bahar Candan äußert sich vor Gericht zu ihrem Bankguthaben: 'Ich fühle mich wie eine Arme'

Bahar Candan, der Betrug und die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen werden, äußerte sich vor Gericht zu ihrem Bankguthaben und wies die Anschuldigungen als völlig haltlos zurück.

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Vor dem 5. Schwurgericht von Küçükçekmece wurde die Verhandlung gegen Alisya Bahar Candan, der wegen Betrugs und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung bis zu 44 Jahre Haft drohen, sowie gegen Gülnihal Çiçek, für die bis zu 24 Jahre Haft gefordert werden, fortgesetzt.

In ihrer Verteidigung vor Gericht wies Bahar Candan die gegen sie erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. Candan erklärte, dass die angeblichen Transaktionen auf ihren Bankkonten nicht stattgefunden hätten und sagte: „Die Vorwürfe, die mich mit diesem Vorfall in Verbindung bringen, sind völlig gelogen. Es gibt keine Opfer in meinem Umfeld und ich kenne die Person namens Kaan nicht. Ich habe nichts mit den angeblichen Betrugsfällen zu tun. Ich poste zwar in den sozialen Medien, habe aber keinerlei Verbindung zu den Opfern.“

ICH STUDIERE AN DER JURISTISCHEN FAKULTÄT

Candan erklärte, dass sie eine Stipendiatin an der juristischen Fakultät sei und ihr Geld mit sozialen Medien verdiene: „Dass meine Schwester und ich ins Gefängnis mussten, hat meine Familie finanziell und moralisch in eine schwierige Lage gebracht. Ich mache psychisch eine sehr schlimme Zeit durch.“ Sie fügte hinzu: „Ich habe 1-2 Millionen auf meinem Konto, aber ich fühle mich wie eine Arme. Ich war auch nie steuerpflichtig und hatte nie ein eigenes Unternehmen.“

DETAILS AUS DER ANKLAGESCHRIFT

In der Anklageschrift wurde dargelegt, dass Bahar und Nihal Candan Teil der hierarchischen Struktur der kriminellen Vereinigung seien und Bankgeschäfte durch Onur Apaydın getätigt wurden. Zudem wird in der Anklageschrift für Bahar Candan wegen 'Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung' eine Haftstrafe von 2 bis 4 Jahren und wegen 'Betrugs' eine Gesamthaftstrafe von bis zu 44 Jahren gefordert. 

Für Nihal Candan wird eine Haftstrafe von 8 bis 24 Jahren gefordert.