Barış Pehlivans Vorwürfe gegen Cem Küçük von vor Monaten wieder im Gespräch

Nach der Festnahme des Journalisten Cem Küçük wegen des Vorwurfs der „öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen“ und „Erpressung“ sind die Aussagen, die der Journalist Barış Pehlivan vor Monaten gemacht hatte, wieder in den Fokus gerückt. Pehlivan hatte in einer Sendung von Onlar TV behauptet, dass Artikel, die Cem Küçük im Rahmen eines Rechtsstreits um Forderungen zwischen Rasim Ozan Kütahyalı und einem Möbelunternehmen verfasst hatte, als Beweismittel in die Gerichtsakte aufgenommen wurden.

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Im Rahmen einer von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul geführten Untersuchung wurden die Vorwürfe gegen den Journalisten Cem Küçük, der wegen „öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen“ und „Erpressung“ festgenommen wurde, erneut aufgegriffen. Der Vorfall, den der Journalist Barış Pehlivan am 18. Mai in einer Sendung von Onlar TV schilderte, wird nach der Festnahme von Cem Küçük in den sozialen Medien wieder geteilt.

BARIŞ PEHLIVANS VORWÜRFE WIEDER IM GESPRÄCH

Barış Pehlivan äußerte in der am 18. Mai ausgestrahlten Sendung von Onlar TV bemerkenswerte Vorwürfe bezüglich eines Rechtsstreits zwischen Rasim Ozan Kütahyalı und einem Möbelunternehmen.

Dem von Pehlivan geschilderten Vorwurf zufolge habe Rasim Ozan Kütahyalı im Jahr 2016 Möbel im Wert von etwa 28.000 Lira gekauft, doch nachdem die Zahlung ausgeblieben sei, habe der Unternehmensinhaber den Rechtsweg beschritten.

„FETÖ“-VORWURF IM FORDERUNGSSTREIT IN DIE AKTE AUFGENOMMEN

Dem Vorwurf zufolge verfasste Cem Küçük während des laufenden Forderungsstreits Artikel, in denen er behauptete, der Inhaber des besagten Möbelunternehmens habe Verbindungen zur FETÖ.

Laut der Erklärung von Barış Pehlivan reichte der Anwalt von Rasim Ozan Kütahyalı diese Artikel als Beweismittel in der Gerichtsakte ein. Auf diese Weise wurde die Behauptung, der Inhaber des Möbelunternehmens habe Verbindungen zur FETÖ, vor Gericht gebracht.

BEMERKENSWERTE FORMULIERUNGEN IM GERICHTSSCHRÄFT

Den von Pehlivan geteilten Informationen zufolge enthielt der am 5. Oktober 2016 beim 2. Verbrauchergericht Bakırköy eingereichte Schriftsatz folgende Formulierung:

„Mein Mandant Rasim Ozan Kütahyalı ist ein Pressevertreter, der den Staat der Republik Türkei und unseren geschätzten Präsidenten unterstützt.“

Dem Vorwurf zufolge wurde im weiteren Verlauf des Schriftsatzes der Inhaber des Möbelunternehmens, der seine Forderung geltend machte, beschuldigt, ein „FETÖ-Anhänger“ zu sein. Als Grundlage für diese Behauptung wurde angeführt, dass der diesbezügliche Leitartikel von Cem Küçük der Gerichtsakte beigefügt wurde.

VORWURF: „ARTIKEL WURDE ALS BEWEISMITTEL IN DIE GERICHTSAKTE EINGEREICHT“

Barış Pehlivan behauptete in der Sendung von Onlar TV, dass Cem Küçük zunächst Artikel über den Inhaber des Möbelunternehmens verfasst habe und diese Artikel anschließend als Beweismittel in dem Prozess verwendet wurden, in dem Rasim Ozan Kütahyalı Partei war.

Pehlivan zufolge wurden diese in der Gerichtsakte enthaltenen Artikel als eine der Grundlagen für die Anschuldigungen gegen den Inhaber des Möbelunternehmens angeführt.

AUCH CEM KÜÇÜKS STELLUNGNAHME WURDE WIEDER AUFGEGRIFFEN

Im Zuge der wieder aufgekommenen Vorwürfe wurde auch an die Äußerungen erinnert, die Cem Küçük nach der Festnahme von Rasim Ozan Kütahyalı in einer Live-Sendung gemacht hatte.

Küçük hatte in der besagten Sendung erklärt, dass sein Name im Zusammenhang mit dem Prozess um das Möbelunternehmen verwendet worden sei, und gesagt: „Er hat auch meinen Namen benutzt.“