Barrieren am Ufer in Üsküdar entfernt, Weg wieder für Fußgänger geöffnet

Nachdem die Teams der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) den Uferweg in Kandilli, der von einigen Villenbesitzern mit Barrieren versperrt worden war, wieder geöffnet haben, steht das Gebiet erneut der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Verantwortlichen der İBB betonten, dass die Küsten allen gehörten und eine Besetzung nicht geduldet werde.

12punto

Einige Bewohner von Villen am Bosporus im Stadtteil Kandilli in Üsküdar hatten den Uferweg mit Barrieren abgesperrt. Nachdem ein Bürger diesen Zustand gefilmt und in den sozialen Medien geteilt hatte, löste dies breite Empörung aus. Die Fotos des gesperrten Fußwegs wurden in kurzer Zeit von zahlreichen Personen geteilt und fanden ein großes Echo in der Öffentlichkeit.

Die Ordnungsbehörden der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) reagierten nach den heftigen Reaktionen schnell und entfernten die Barrieren am Ufer. Damit wurde der Uferweg wieder für Fußgänger freigegeben. Die Anwohner und Nutzer sozialer Medien begrüßten die Wiedereröffnung des Weges.

In vielen Nachrichtenquellen und auf Social-Media-Plattformen waren auch Behauptungen aufgekommen, der Uferweg sei von der İBB gesperrt worden. In einer Erklärung der İBB hieß es jedoch: „Unsere Haltung als Stadtverwaltung Istanbul ist klar: Die Küsten gehören dem Volk; wir werden niemals zulassen, dass sie von irgendjemandem besetzt werden, egal wer es ist.“

Die Bevölkerung vor Ort bekräftigte, dass die Uferwege gemeinsames öffentliches Eigentum seien, und erklärte, dass sie ähnliche Praktiken auch in Zukunft genau beobachten würden.