BBC: Hamas bietet Freilassung einiger Geiseln im Austausch für Waffenruhe an
Während die Verhandlungen über die Freilassung der geschätzt 203 in Gaza festgehaltenen Geiseln andauern, wurde berichtet, dass die Hamas angeboten hat, einige Geiseln im Austausch für eine Waffenruhe freizulassen.
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Wie der Sicherheitskorrespondent von BBC News, Frank Gardner, berichtet, hat die BBC den Waffenstillstandsvorschlag der Hamas bestätigt. Israel hat diesen Vorschlag jedoch bisher nicht akzeptiert.
Zudem erklärte der Vorsitzende des Politbüros der Hamas, Ismail Haniyeh, dass die anhaltenden Angriffe Israels auf Gaza zu einem regionalen Krieg eskalieren könnten.
Haniyeh erinnerte daran, dass die USA und einige europäische Länder Israel zu Besuchen der moralischen Unterstützung aufgesucht hätten, betonte jedoch, dass es der Regierung in Washington trotz all dieser Bemühungen nicht gelungen sei, "Israel regionale und internationale Unterstützung für die Angriffe auf Gaza zu sichern und die Araber dazu zu bringen, eine Vertreibung zu akzeptieren".
WARNUNG VOR AUSWEITUNG DES KRIEGES
Der Hamas-Führer merkte an, dass sie "davor gewarnt hätten, dass die Fortsetzung dieser brutalen Angriffe, der Zerstörung und des Blutvergießens in Gaza zu einem regionalen Krieg führen könnte".
Haniyeh sagte, er habe sich in den vergangenen Tagen mit vielen Vertretern der arabischen und islamischen Welt getroffen. In diesen Gesprächen habe man zum Ausdruck gebracht, dass "eine Lösung nur durch das Ende der Besatzung und die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt möglich sei". Zudem habe man gefordert, dass die besatzenden Kommandeure für ihre begangenen Verbrechen vor Gericht gestellt werden und dass so schnell wie möglich Hilfe nach Gaza geliefert wird.
Abschließend rief Haniyeh die Bevölkerung dazu auf, am Freitag unter dem Motto "Stoppt die Angriffe auf Gaza, nein zur Vertreibung und nein zur alternativen Heimat" auf die Straße zu gehen.