Beamte wollten zum Präsidentenpalast marschieren: Von Polizeibarrikaden gestoppt
Nachdem die Gehaltsverhandlungen zwischen den Beamten und der Regierung in eine Sackgasse geraten waren, beschloss die Gewerkschaft Birleşik Kamu-İş, zu protestieren. Die Beamten, die zum Präsidentenpalast marschieren wollten, wurden durch Polizeibarrikaden aufgehalten. Gewerkschaftsvorsitzender Yıldırım erklärte: „Entweder lässt er uns hungern oder er erteilt eine Anweisung!“
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Die Gehaltsverhandlungen zwischen den Beamten und der Regierung sind aufgrund der großen Diskrepanz zwischen den Forderungen der Gewerkschaft und den Vorschlägen der Regierung in eine Sackgasse geraten. Nach den Gesprächen beschloss Birleşik Kamu-İş, einen Marsch zum Präsidentenpalast durchzuführen. Die der Gewerkschaft angeschlossenen Beamten setzen ihre Proteste im ganzen Land fort.
POLIZEIBLOCKADE UM DAS GEBÄUDE
Die Beamten, die sich vor dem Hauptsitz von Birleşik Kamu-İş in Ankara versammelten, wollten mit Brot in den Händen zum Präsidentenpalast marschieren. Die Polizei ergriff jedoch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen rund um das Gebäude und verhinderte den Marsch durch das Errichten von Barrikaden.
GEWERKSCHAFTSVORSITZENDER WILL GESPRÄCH MIT ERDOĞAN
Der Vorsitzende der Konföderation Birleşik Kamu-İş, Orhan Yıldırım, erklärte in einem Gespräch mit der Polizei, dass sie nicht mit dem von Präsident Erdoğan ernannten Schiedsgericht, sondern direkt mit ihm selbst sprechen wollten. Yıldırım betonte, dass die Armut, unter der die Beamten bisher litten, nicht ausreichend kommuniziert worden sei und das Finanzministerium seine Bewertung lediglich auf Statistiken stütze.
„ENTWEDER LÄSST ER UNS HUNGERN ODER ER ERTEILT EINE ANWEISUNG!“
Nach dem Gespräch mit der Polizei gab Yıldırım eine Erklärung ab und wandte sich an die Regierung: „Die einzige Person, die über die Gehälter der Beamten entscheidet, ist Präsident Erdoğan. Entweder lässt er die Beamten hungern oder er erteilt dem Finanzministerium die Anweisung, Mittel aus dem Haushalt für ein Gehalt bereitzustellen, das ein menschenwürdiges Leben ermöglicht!“