Behauptung: Hamas schlug Gefangenenaustausch vor, Tel Aviv lehnte ab
Es wurde bekannt, dass die Hamas über katarische und ägyptische Vermittler Israel ein neues Abkommen zum Gefangenenaustausch vorgeschlagen hat, die Regierung in Tel Aviv dieses Angebot jedoch ablehnte. Es hieß, der Plan sehe die Freilassung israelischer Soldaten und ein Ende des Krieges vor.
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Dem Bericht der israelischen Nachrichtenseite "Walla News", der sich auf namentlich nicht genannte israelische Beamte stützt, zufolge ist die Hamas mit ihrem neuen Vorschlag zu Verhandlungen über einen neuen Gefangenenaustausch bereit.
In dem Bericht, in dem es heißt, die Hamas habe einen dreistufigen Plan vorgelegt, wurde vorgeschlagen, dass Israel in einer ersten Phase mit dem Abzug seiner Truppen aus dem Gazastreifen, wo es seit dem 7. Oktober Angriffe durchführt, beginnt und 40 Geiseln freilässt.
Mit Abschluss der drei Phasen sei geplant, die im Gazastreifen gefangen gehaltenen israelischen Soldaten freizulassen und den 'Krieg zu beenden'.
BERATEN, ABER ABGELEHNT
Das israelische Kriegskabinett habe den Vorschlag der Hamas zwar beraten, ihn jedoch abgelehnt; die Vermittler seien aufgefordert worden, 'akzeptablere Vorschläge' zu unterbreiten.
In dem Bericht hieß es weiter, dass "die Verhandlungen nicht vollständig zum Erliegen gekommen seien, aber auch keine nennenswerten Fortschritte erzielt wurden".
HAMAS BEHARRT AUF WAFFENSTILLSTAND
Der bewaffnete Arm der Hamas, die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, hatte am 7. Oktober einen umfassenden Angriff auf Israel gestartet, mit der Begründung, "auf die ständigen Verletzungen gegen Palästinenser und heilige Werte, insbesondere die Al-Aqsa-Moschee, zu reagieren", wobei zahlreiche Israelis gefangen genommen wurden.
Während der am 24. November für 4 Tage vereinbarten und später um 3 Tage verlängerten 'humanitären Pause' in den Kämpfen im Gazastreifen waren 81 Israelis und 240 Palästinenser gegenseitig freigelassen worden.
Nach Angaben Israels befinden sich noch immer 129 israelische Geiseln im Gazastreifen.
Es wird berichtet, dass die Regierung in Tel Aviv eine 'humanitäre Pause' in den Kämpfen im Rahmen eines Gefangenenaustauschabkommens vorgeschlagen habe, während die Hamas auf einem 'Waffenstillstand' beharre, bei dem die Angriffe vollständig eingestellt werden.