Behauptung: Öcalan wurde in Ankara am Auge operiert und nahm telefonisch am PKK-Kongress teil

Das regierungsnahe Medienorgan Takvim behauptet, Abdullah Öcalan sei nach Ankara gebracht worden, um sich einer Augenoperation zu unterziehen, und habe zudem telefonisch am Kongress der Terrororganisation PKK teilgenommen, der zwischen dem 5. und 7. Mai stattfand.

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Das regierungsnahe Medienorgan Takvim behauptet, Abdullah Öcalan sei nach Ankara gebracht worden, um sich einer Augenoperation zu unterziehen, und habe zudem telefonisch am Kongress der Terrororganisation PKK teilgenommen, der zwischen dem 5. und 7. Mai stattfand. 

In dem Bericht, der diese Behauptung enthält, heißt es: 

"Andererseits wurde in den Publikationsorganen der Terrororganisation PKK behauptet, der Kongress habe in Sulaimaniyya stattgefunden. Es wird behauptet, dass der Anführer Öcalan in Ankara eine Augenoperation durchlaufen habe und nach seiner Rückkehr nach Imralı telefonisch an dem Kongress teilgenommen habe."

Es wurde darauf hingewiesen, dass es innerhalb der PKK Risse bezüglich der Waffenabgabe gebe, die Volksallianz (Cumhur İttifakı) jedoch in diesem Prozess keine Verhandlungen führen werde. 

PROZESS DER WAFFENABGABE

Der Bericht von Takvim, der auch den angeblichen Prozess nach der Waffenabgabe beschreibt, lautet wie folgt:

"Wie wird der weitere Prozess ablaufen? Nach der Selbstauflösung der PKK und anderer unter ihrem Dach agierender bewaffneter Gruppen wird mit der Einsammlung der Waffen begonnen. Es wird erwartet, dass im Irak, in Syrien und in der Türkei Sammelstellen für die Waffen eingerichtet werden. Die Prozesse im Irak und in Syrien werden unter der Aufsicht der jeweiligen Länder fortgesetzt. An diesem Punkt wird der türkische Geheimdienst MİT in ständigem Kontakt mit den Geheimdiensten der betroffenen Länder stehen.

Nach der Waffenabgabe wird der Status der sogenannten Führungskräfte und Terroristen der Organisation auf die Tagesordnung kommen. Den sogenannten hochrangigen Führungskräften wird die Einreise in die Türkei nicht gestattet. Es wird erwartet, dass Murat Karayılan, Cemil Bayık, Duran Kalkan, Mustafa Karasu, Sabri Ok, Bese Hozat, Helin Ümit und andere Namen in Zweier- oder Dreiergruppen in Drittländer geschickt werden. Es heißt, dass diejenigen, die nicht in Drittländer gehen können, an festgelegten Orten im Irak bleiben werden."