Behauptung über 'Wahlkampf-Investition' bei Renten: Thema in regierungsnahen Medien aufgegriffen
Da die niedrigste Rente unter der Armutsgrenze liegt und die Zahl der Bezieher auf 5 Millionen zugeht, fordern Millionen von Rentnern eine Anpassung ihrer Bezüge.
12punto
Obwohl die Regierung bisher statt auf die Forderungen der Rentner einzugehen, auf einen späteren Zeitpunkt verweist oder auf die positiven Auswirkungen des in Gabar gefundenen Erdöls auf die Wirtschaft hofft, könnte ein nun kolportierter Schritt eine wichtige 'Investition' für Wahlen sein, bei denen die wirtschaftlichen Bedingungen ausschlaggebend sein werden.
In einem Bericht von ATV Haber wurde behauptet, dass eine Änderung der Regelung für die Mindestrente auf der Tagesordnung stehe. Dabei wurde als Formel eine pauschale Erhöhung genannt.
ELİTAŞ HATTE DARAUF HINGEWIESEN
Die Vorbereitungen für die vorgezogenen Wahlen, auf die der stellvertretende AKP-Vorsitzende Mustafa Elitaş für das Jahr 2027 hingewiesen hatte, haben bereits begonnen. Die Regierung sucht nach einer neuen Regelung für Rentner.
Es wurde angegeben, dass an einem neuen Modell gearbeitet werde, um die Schere zwischen den Renten zu schließen. Faruk Erdem, Chefredakteur der Zeitung Takvim, äußerte sich dazu wie folgt: "Während SSK- und BAĞ-KUR-Rentner eine Erhöhung von etwas über 12 Prozent erhielten, bekamen Beamtenrentner eine Erhöhung von über 18 Prozent. Es könnte ein Rentenerhöhungssatz festgelegt werden, der diesen Unterschied ausgleicht, oder alle Rentner könnten in einen Tarifvertrag einbezogen werden. Da sich der Aktualisierungskoeffizient jedes Jahr ändert, muss dieser unbedingt stabilisiert werden."
Erdem erklärte, dass mit dem neuen System eine Verringerung der Rentenunterschiede angestrebt werde und sagte: "Derzeit ist der Faktor, der die Rente bestimmt, der beitragsbasierte Verdienst, also das Bruttogehalt."
Erdem wies darauf hin, dass bei der neuen Regelung nicht nur der Verdienst, sondern auch die Anzahl der Beitragszahltage ein Faktor sein werde, der die Rente beeinflusst.
REGELUNG FÜR BAĞ-KUR-VERSICHERTE
Während im derzeitigen System Versicherte der SSK mit 7.200 Tagen und Bağ-Kur-Versicherte mit 9.000 Tagen in Rente gehen können, sollen Bağ-Kur-Versicherte durch die Neuregelung ebenfalls mit 7.200 Tagen in Rente gehen können. Auf diese Weise verkürzt sich die Zeit bis zum Renteneintritt um 5 Jahre.