Behauptung: Weg für die Freilassung von 55.000 Strafgefangenen geebnet – Entwurf vom Ministerium erstellt
Der Journalist Alican Uludağ hat die Behauptung aufgestellt, dass im Rahmen eines vom Justizministerium vorbereiteten Strafrechtspakets 55.000 Strafgefangene freigelassen werden sollen.
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Dem Bericht von Alican Uludağ von Now Haber zufolge hat das Justizministerium seine Arbeit an einem Strafrechtspaket abgeschlossen. Mit dem vom Ministerium erstellten Entwurf wurde der Weg für die Freilassung von 55.000 Strafgefangenen geebnet.
Uludağ erklärte: „Es wird erwartet, dass der Justizminister, der am Freitag ein Treffen mit der DEM-Delegation abhalten wird, nach den dort geäußerten Forderungen das Problem der kranken, wegen Terrorvorwürfen inhaftierten Gefangenen auf die Tagesordnung setzt und eine Lösung über die Gerichtsmedizin anstrebt.“
In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto zu den Details des Berichts äußerte sich Alican Uludağ wie folgt:
„Das Justizministerium hat seine Arbeit an einem Strafrechtspaket bzw. einem Paket zur Strafvollzugsverkürzung abgeschlossen.
Mit dem erstellten Entwurf wurde der Weg für die Freilassung von 55.000 Strafgefangenen geebnet.
Personen, die vor dem 31. Juli 2023 eine Straftat begangen haben und derzeit als Strafgefangene in Haft sitzen, sollen in den Geltungsbereich einer um 3 Jahre vorgezogenen Bewährungsstrafe fallen.
Zudem wird der Weg für die Freilassung derjenigen geebnet, die aufgrund von Rückfalltaten ihre Strafe bereits zu 4/4 verbüßt haben.
Es wurde bekannt, dass das Ministerium die Arbeit am Mittwoch Präsident Erdoğan vorlegen und sie nach dessen Zustimmung den Abgeordneten der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) zur Unterzeichnung vorlegen wird.
Andererseits wurde angegeben, dass die Arbeit auch eine Regelung zu kranken Gefangenen enthalten wird, wovon jedoch wegen Terrorvorwürfen verurteilte Personen nicht profitieren werden.
Es wird erwartet, dass der Justizminister, der am Freitag ein Treffen mit der DEM-Delegation abhalten wird, nach den dort geäußerten Forderungen das Problem der kranken, wegen Terrorvorwürfen inhaftierten Gefangenen auf die Tagesordnung setzt und eine Lösung über die Gerichtsmedizin anstrebt.
In den Gefängnissen, die eine Kapazität von 300.000 Plätzen haben, befinden sich derzeit etwa 403.000 Untersuchungshäftlinge und Strafgefangene. Das bedeutet, dass die Kapazität um 103.000 Personen überschritten wird. Es wird erwartet, dass das Paket noch vor der Sommerpause der TBMM verabschiedet wird.“