Bei der Europameisterschaft: Verweigerung des Handschlags mit israelischer Gegnerin

Bei der Judo-Europameisterschaft in Frankreich sorgte die Tatsache, dass unsere National-Judoka Tuğçe Beder ihrer israelischen Gegnerin nicht die Hand reichte, für Aufsehen in Europa.

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Bei der Judo-Europameisterschaft im französischen Montpellier sorgte der Protest unserer Nationalathletin Tuğçe Beder auf der Matte für Aufsehen.

Nachdem Beder den Kampf gegen Tamar Malka verloren hatte, brach sie mit der üblichen Tradition des Handschlags nach dem Wettkampf und ließ die Hand ihrer israelischen Gegnerin in der Luft hängen.

Insbesondere die deutschen Medien kritisierten dieses Verhalten von Beder scharf.

Die Zeitung Bild hob in ihrem Bericht, den sie auf ihrer Website als Schlagzeile führte, die Niederlage der National-Judoka hervor und schrieb: "Beder verweigert nach Niederlage den Handschlag". In dem Artikel bezeichnete die Zeitung den Vorfall als "einen konkreten Skandal nur wenige Wochen nach dem brutalen Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober".

In dem Bericht wurde betont, dass dies nicht das erste Mal sei, dass es zu antisemitischen Vorfällen komme, bei denen israelische Sportler insbesondere von arabischen Athleten boykottiert würden. Es wurde jedoch hinzugefügt: "Das Neue ist, dass zum ersten Mal eine türkische Sportlerin in einen solchen Vorfall verwickelt ist", wobei Beder als antisemitisch dargestellt wurde.