Beileidsbekundungen der Regierung an Hamas-Chef Haniyya

Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan, MIT-Chef İbrahim Kalın und Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş sprachen Haniyya ihr Beileid aus; Vizepräsident Cevdet Yılmaz drückte sein Mitgefühl über soziale Medien aus.

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Nach Angaben des Kommunikationsamtes des Präsidenten hat der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan den Vorsitzenden des Hamas-Politbüros, Haniyya, angerufen, nachdem dieser seine Kinder und Enkelkinder verloren hatte.

Erdoğan erklärte während des Gesprächs, dass Israel für die begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor dem Gesetz zur Rechenschaft gezogen werde.

KALIN RIEF TELEFONISCH AN

Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, sprach MIT-Chef İbrahim Kalın in einem Telefonat Haniyya sein Beileid zum Tod seiner Kinder und Enkelkinder bei israelischen Angriffen aus.

Kalın erörterte mit Haniyya die sich verschlechternde humanitäre Lage im Gazastreifen, die rechtswidrigen Angriffe Israels, die Waffenstillstandsverhandlungen sowie den Gefangenenaustausch. Kalın betonte zudem, dass die Türkei weiterhin an der Seite Palästinas stehen werde.

Neben MIT-Chef İbrahim Kalın rief auch Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş den Vorsitzenden des Hamas-Politbüros, Ismail Haniyya, an, um ihm sein Beileid auszusprechen.

YILMAZ POSTETE AUF X

In seinem Beitrag erklärte Yılmaz, dass Israel sich vor dem Gesetz verantworten müsse, und verwendete folgende Worte:

"Ich spreche dem Vorsitzenden des Hamas-Politbüros, Herrn Haniyya, mein Beileid zum Märtyrertod seiner drei Kinder und drei Enkelkinder bei einem israelischen Angriff am ersten Tag des Festes aus.

Die israelische Führung wird sich für diese unmenschlichen Angriffe früher oder später vor dem internationalen Recht verantworten müssen.

Bei dieser Gelegenheit wünsche ich allen palästinensischen Märtyrern, die grausam ermordet wurden, insbesondere den Kindern, Gottes Gnade und den Verletzten Genesung.

Wir fordern die internationale Gemeinschaft erneut dazu auf, aufrichtige Anstrengungen zu unternehmen, um einen Waffenstillstand und einen dauerhaften Frieden zu erreichen, bevor noch mehr unschuldige Zivilisten getötet werden."