Bekannte E-Commerce-Seite plötzlich geschlossen! Millionen Lira in Luft aufgelöst
Das durch hohe Rabattaktionen aufgefallene Unternehmen İŞKOM AVM ist plötzlich nicht mehr erreichbar. Während Kunden und Lieferanten ihre Zahlungen nicht erhalten, wird berichtet, dass das Unternehmen wegen Betrugsverdachts untersucht wird. Die Geschädigten haben begonnen, sich in sozialen Medien zu organisieren.
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Insbesondere die monatlich durchgeführten hohen Rabattaktionen hatten zahlreiche neue Kunden auf die Seite gelockt. Doch die Kunden konnten nicht nur nicht mehr auf die Seite zugreifen, sondern erreichten auch weder das Callcenter noch den Kundenservice. Einige Kunden und Lieferanten, die versuchten, das Hauptbüro des Unternehmens aufzusuchen, fanden auch dort niemanden vor, an den sie sich wenden konnten.
Die Geschädigten beschränken sich nicht nur auf Privatkunden; auch verschiedene Zulieferfirmen, die İŞKOM AVM mit Waren versorgten, geben an, ihre Zahlungen nicht erhalten zu haben.
Dem Bericht von Kaan Zenginli aus der regierungsnahen Zeitung Türkiye zufolge erklären viele Lieferanten, dass sie aufgrund der ausbleibenden Bezahlung für die gelieferten Waren in eine schwierige Lage geraten seien und gezwungen seien, rechtliche Schritte zur Eintreibung der Forderungen einzuleiten.
MILLIONEN LIRA IN LUFT AUFGELÖST
Es wird behauptet, dass die Seite in der kurzen Zeit ihres Bestehens von Hunderten Kunden große Summen an Zahlungen entgegengenommen habe und sich der verschwundene Betrag im zweistelligen Millionenbereich bewege. Insbesondere die steigende Zahl der Geschädigten hat dazu geführt, dass das Unternehmen wegen Betrugsverdachts unter die Lupe genommen wurde.
Rechtsanwalt Ali Kaya, der im Namen der Geschädigten eine Erklärung abgab, sagte: „Es ist offensichtlich, dass diese Seite mit der Absicht gegründet wurde, einen Betrug zu begehen. Wir haben diesbezüglich alle rechtlichen Schritte eingeleitet. Der Fall wird als schwerwiegender Betrugsfall untersucht.“
GESCHÄDIGTE ORGANISIEREN SICH
Unterdessen haben Tausende Geschädigte begonnen, sich über soziale Medien zu organisieren, um ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen.
In den speziell auf Social-Media-Plattformen eingerichteten Opfergruppen versuchen die Menschen, sich gegenseitig zu unterstützen, indem sie ihre Erfahrungen teilen. Die Mitglieder dieser Gruppen rufen andere Geschädigte, die noch keine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet haben, dazu auf, ebenfalls aktiv zu werden.