Bekannte Schuhmarke beantragt Insolvenzverfahren
HK Kundura, das unter dem neuen Namen der traditionsreichen türkischen Schuhmarke Yeşil Kundura firmiert, hat aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ein Konkordatsverfahren beantragt und Insolvenzschutz gefordert.
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HK Kundura, das seine Geschäftstätigkeit unter dem neuen Namen einer der traditionsreichsten Schuhmarken der Türkei, Yeşil Kundura, fortsetzt, konnte die finanziellen Schwierigkeiten nicht bewältigen und hat ein Konkordatsverfahren beantragt. Das 2. Handelsgericht erster Instanz in Istanbul Anadolu hat dem Antrag des Unternehmens stattgegeben und eine vorläufige Frist gewährt.
FINANZIELLER ENGPASS NICHT ÜBERWUNDEN
Das Unternehmen, das nun unter dem Namen HK Kundura tätig ist, konnte die seit Jahresbeginn bestehenden finanziellen Probleme nicht überwinden und stand kurz vor der Insolvenz. Im Juli hatte das Unternehmen eine dreimonatige vorläufige Frist erhalten. Anschließend wurde der Insolvenzschutz um weitere zwei Monate verlängert, sodass das Unternehmen bis zur nächsten Anhörung im Dezember 2025 unter rechtlichem Schutz steht.
DER KONKORDATSPROZESS VON YEŞİL KUNDURA
Yeşil Kundura hatte bereits 2018 aufgrund einer ähnlichen Finanzkrise ein Konkordat angemeldet. Damals durchlief das Unternehmen ebenfalls einen Prozess, in dem das Gericht Vollstreckungsmaßnahmen untersagte. Im Dezember 2023 hatte Yeşil Kundura den Konkordatsprozess abgeschlossen und seine Finanzstruktur saniert.
MARKE WURDE 1948 GEGRÜNDET
Yeşil Kundura wurde 1948 von den Yeşil-Brüdern in einer kleinen Werkstatt gegründet. Die Marke, die über viele Jahre hinweg durch die Eröffnung zahlreicher Franchise-Filialen in der Türkei und im Ausland einen großen Kundenstamm erreichte, durchlebt derzeit eine schwierige finanzielle Phase.