Bemerkenswerte Hintergründe zum neuen Öffnungsprozess: Was sagen AKP-Quellen zu den Forderungen der DEM-Partei?
Nach dem Aufruf des Terroristenführers Abdullah Öcalan wurde behauptet, dass die Terrororganisation PKK die Entscheidung zur Waffenabgabe und Auflösung bekannt geben werde und es keine Verzögerungen im Zeitplan geben werde. Unterdessen äußerten sich AKP-Quellen erstmals zu den Forderungen der DEM-Partei.
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Im neuen Öffnungsprozess, der vom Vorsitzenden der MHP, Devlet Bahçeli, initiiert wurde und von der Regierung als „Türkei ohne Terror“ bezeichnet wird, hatte der Terroristenführer Abdullah Öcalan am 27. Februar zur Waffenabgabe und Auflösung aufgerufen.
Nach dem Aufruf des Terroristenführers besuchte die İmralı-Delegation der DEM-Partei kürzlich den AKP-Vorsitzenden und Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan im Palast und führte anschließend ein Gespräch mit dem Justizminister Yılmaz Tunç.
Im neuen Öffnungsprozess richten sich nun alle Augen auf den Aufruf zur Waffenabgabe und Auflösung.
Dem Bericht der regierungsnahen Zeitung Türkiye Gazetesi zufolge ist die Entscheidung der Terrororganisation PKK zur Waffenabgabe und Auflösung nur noch eine Frage der Zeit…
In dem Bericht, der sich auf Sicherheitskreise stützt, wurde festgehalten, dass es im Zeitplan des Prozesses zu keinerlei Verzögerungen kommen werde.
Demnach sollen im Irak und in Syrien spezielle Übergabepunkte eingerichtet werden. Unter der Aufsicht der Verwaltungen der Türkei, Syriens und des Nordiraks sollen die Waffen eingesammelt und inventarisiert werden. Nach den Übergaben soll beobachtet werden, ob die Organisation ihre terroristischen Aktivitäten vollständig einstellt.
NEUE REGELUNGEN FÜR DEN TERRORISTENFÜHRER IM GESPRÄCH
Die DEM-Partei fordert seit einiger Zeit eine Verbesserung der Haftbedingungen von Abdullah Öcalan auf İmralı. Nach der Waffenabgabe steht zur Debatte, dass einige Änderungen an den Bedingungen von Öcalan auf İmralı vorgenommen werden könnten. Insbesondere Schritte wie die Erlaubnis für Besucher aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und die Bereitstellung einer Sekretariatsunterstützung werden geprüft.
Es wurde bekannt, dass AKP-Quellen zu diesem Thema erklärten: „Die Priorität liegt auf der Waffenabgabe, andere Forderungen werden je nach Entwicklung bewertet.“
Die DEM-Partei brachte den Vorschlag ein, für inhaftierte Terrorstraftäter Strafvollzugsrabatte zu gewähren. AKP-Quellen betonten jedoch, dass solche Forderungen nicht behandelt würden, bevor die Waffenabgabe erfolgt sei, und teilten folgende Ansicht:
„Zuerst müssen die Auflösung und die Waffenabgabe erfolgen, danach kann jedes Thema auf den Tisch gebracht werden.“