Bergleute aus Soma protestieren am 4. Dezember, dem Tag der Bergleute, und sprechen von „Trauer“

In der Stadt Soma in der Provinz Manisa, wo bei einer Katastrophe 301 Bergleute ihr Leben verloren, äußerten sich die Bergleute am 4. Dezember, dem Internationalen Tag der Bergleute. Die Bergleute bezeichneten diesen Tag als ihren „Tag der Trauer“ und gedachten der 301 verstorbenen Kumpel.

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Die Probleme der Bergleute in der Türkei halten an.

Zuletzt traten die Bergleute in Çayırhan in einen Streik gegen die Privatisierung, woraufhin der Prozess auf ein späteres Datum verschoben wurde.

Die Bergleute in Soma, Manisa, sprachen am 4. Dezember, dem Internationalen Tag der Bergleute, gegenüber ANKA und machten auf die Probleme mit importierter Kohle sowie auf Arbeitsunfälle aufmerksam.

Ein Bergmann sagte: "Wir arbeiten 500 Meter unter der Erde, das ist nicht einfach. Ich hoffe, dass es in Zukunft keine Arbeitsunfälle mehr geben wird", während ein anderer Bergmann erklärte: "Ich möchte, dass alle Bergleute am Tag der Bergleute diesen Kampf gegen importierte Kohle unterstützen."

In Soma gibt es insgesamt 600 Millionen Tonnen Kohlereserven, und etwa 12 Tausend Bergleute sind dort tätig.

Ein Bergmann sagte: "Ich betrachte diesen Tag als einen Tag der Solidarität unter unseren arbeitenden Brüdern. Ich möchte, dass sie die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen." Ein anderer Bergmann beschrieb den Bergbau als einen Familienberuf und sagte: "Mein Vater hat 32 Jahre in dieser Mine gearbeitet. Ich bin hier aufgewachsen, und meine Kinder wachsen mit demselben Brot auf."

Die Bergleute betonten, dass dieser Tag nicht nur ein Feiertag sein sollte, sondern auch ein Tag, an dem an die Schwierigkeiten ihres Berufs erinnert werden muss. Ein Arbeiter, der sagte: "Bergbau ist ein heiliger Beruf, schwierig, aber ebenso wertvoll", fügte hinzu: "Jeder Cent, den wir verdienen, ist ehrlich erarbeitet."

Darüber hinaus betonten die Arbeiter in Soma, dass der 4. Dezember, der Tag der Bergleute, nicht nur gefeiert werden sollte, sondern auch in der Öffentlichkeit mehr Gehör finden müsse.

Ein Arbeiter forderte mehr Unterstützung und sagte: "Dieser Tag sollte unser Tag der Trauer sein. Aufgrund der Energiepolitik werden wir als Bergleute nicht wertgeschätzt."

Die Bergleute sehen den 4. Dezember nicht nur als einen Feiertag, sondern auch als einen Tag, an dem sie ihre Rechte verteidigen und Schritte zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen einfordern müssen.