Bergleute in Ankara im Widerstand: Protest gegen Privatisierung

Etwa 500 Bergleute, die sich gegen die geplante Privatisierung der Çayırhan-Mine im Bezirk Nallıhan in Ankara wehren, setzen ihren Protest nun über Tage fort. In der Region, in der die Temperaturen auf bis zu minus 10 Grad sinken, erhalten die Arbeiter Unterstützung von ihren Familien und der Stadtverwaltung von Ankara.

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 Die Bergleute, die sich gegen die Privatisierung der Çayırhan-Mine im Bezirk Nallıhan in Ankara aussprechen, setzen ihren am Mittwoch, dem 20. November, begonnenen Protest fort. 

Der Protest, den sie in der Morgenschicht durch das Einschließen in der Mine begonnen hatten, wurde nach 72 Stunden über Tage verlagert. Trotz der kalten Wetterbedingungen hält der Widerstand der rund 500 beteiligten Arbeiter an.

In der Region, in der die Temperaturen nachts auf bis zu minus 10 Grad fallen, unterstützen auch die Familien der Arbeiter den Protest. Während auf dem Protestgelände ein Geist der Solidarität herrscht, ist auch die Stadtverwaltung von Ankara aktiv geworden, um die Bedingungen für die Arbeiter zu verbessern.

Die Stadtverwaltung stellte den protestierenden Bergleuten Zelte, warme Mahlzeiten und mobile Toiletten zur Verfügung. Die Stadtverwaltung, die verschiedene Hilfsgüter zur Verbesserung der gesundheitlichen Bedingungen bereitstellte, setzt ihre Bemühungen fort, damit der Widerstand der Arbeiter in einem solidarischen und gesunden Umfeld fortgesetzt werden kann.