Bergleute von Doruk Madencilik protestieren in Ankara: „Wir bleiben hier, bis wir jeden Cent erhalten haben“

Die Bergleute von Doruk Madencilik, Mitglieder der Bergarbeitergewerkschaft Türkiye Maden İşçileri Sendikası, fordern die Auszahlung ihrer ausstehenden Forderungen durch die Yıldızlar SSS Holding.

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Die Protestaktion der Bergleute von Doruk Madencilik, die der dem Gewerkschaftsbund Türk-İş angeschlossenen Bergarbeitergewerkschaft Türkiye Maden İşçileri Sendikası angehören, dauert in Ankara an. Sie fordern die Auszahlung ihrer ausstehenden Forderungen durch die Yıldızlar SSS Holding.

Die Bergleute versammelten sich in der Sakarya Caddesi und skandierten Parolen wie „Wer den Bergmann verachtet, sieht die Zukunft nur schwer“, „Durch Widerstand werden wir siegen“ und „Grüße nach Ankara, der Widerstand geht weiter“. Die Arbeiter trugen Schilder mit Aufschriften wie „Die dem Bergmann gegebenen Versprechen müssen eingehalten werden“ und „Ich fordere meine Abfindung für 18 Jahre Arbeit“.

Selim Arslan, Generalsekretär der Bergarbeitergewerkschaft, erklärte, dass sie sich am 24. Tag der Protestaktion befänden und der Regionalvorsitzende für Zentralanatolien, Talih Kocabıyık, Gespräche mit Unternehmensvertretern führen werde. Arslan betonte, dass der weitere Verlauf des Prozesses vom Ergebnis dieser Gespräche abhänge, und fügte hinzu: „Wir werden unseren Kampf in Ankara fortsetzen, bis wir hier keinen einzigen Cent mehr zu bekommen haben.“

Der an der Aktion teilnehmende Arbeiter Recep Caymaz berichtete, dass es während seiner Zeit im Unternehmen zu Verzögerungen bei den Gehaltszahlungen gekommen sei und er trotz seines Ausscheidens im April 2025 seine Abfindung nicht erhalten habe. Caymaz erklärte zudem, dass er seine Gehälter bis 2025 erst mit einem Jahr Verspätung habe ausbezahlt bekommen.

Ein weiterer Arbeiter, Mustafa Bay, gab an, dass sie trotz eines gewonnenen Gerichtsprozesses im Januar keine Zahlungen erhalten hätten und auf rechtlichem Wege zu keinem Ergebnis gekommen seien. Der Arbeiter Sondoğan Pazarlı erklärte, dass er noch eine Abfindung für 12 Jahre Dienstzeit erwarte und die gegebenen Zahlungsversprechen nicht eingehalten worden seien.

Pazarlı betonte, dass derzeit 510 Personen von der Situation betroffen seien, und unterstrich, dass sie den Protest fortsetzen würden, bis sie zu ihrem Recht kämen: „Wir bleiben hier, bis wir unseren letzten Cent erhalten haben.“