Beschwerden im Fall Zehra Kınık zurückgezogen
Im Prozess um den Unfall, den Fatma Zehra Kınık Demir, die Tochter des ehemaligen Kızılay-Präsidenten Kerem Kınık, verursacht hat und bei dem ein Mensch ums Leben kam, haben der verletzte Motorradfahrer Yavuz Selim Öztürk sowie der Vater von Batın Barlasçeki ihre Strafanträge zurückgezogen.
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Im Prozess gegen Fatma Zehra Kınık Demir, die Tochter des ehemaligen Kızılay-Präsidenten Kerem Kınık, wegen des Unfalls vom 9. Juli 2024, bei dem der 17-jährige Batın Barlasçeki ums Leben kam und drei weitere Personen verletzt wurden, gab es bemerkenswerte Entwicklungen. In dem Verfahren haben der bei dem Unfall verletzte Motorradfahrer Yavuz Selim Öztürk sowie Serdal Barlasçeki, der Vater von Batın Barlasçeki, ihre Strafanträge zurückgezogen.
4 JAHRE UND 2 MONATE HAFTSTRAFE VERHÄNGT
Das Gericht verurteilte Fatma Zehra Kınık Demir in der Verhandlung am 26. Mai zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 2 Monaten. Das Urteil wurde ohne Aussetzung zur Bewährung vollstreckt, und es wurde entschieden, dass die Maßnahmen zur gerichtlichen Kontrolle bestehen bleiben. Zudem wurde der Führerschein von Demir für einen Zeitraum von 2 Jahren eingezogen.
AUCH BARLASÇEKIS VATER ZOG ANTRAG ZURÜCK
Nachdem Öztürk seine Beschwerde zurückgezogen hatte, reichte auch Serdal Barlasçeki, der Vater von Batın Barlasçeki, einen Antrag bei Gericht ein und verzichtete auf seine Strafverfolgung. Barlasçeki erklärte: „Ich habe keinerlei Forderungen auf materiellen oder immateriellen Schadensersatz gegenüber der Angeklagten. Ich werde auch keine Berufung einlegen.“