Beşiktaş-Anlegestellen gesperrt! Fährverbindungen gestrichen

Das Gouverneursamt Istanbul hat im Vorfeld des für den 29. Juni geplanten „Pride March“ die Anlegestellen in Beşiktaş gesperrt und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Fährverbindungen wurden gestrichen und Routen geändert.

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Das Gouverneursamt Istanbul hat im Vorfeld des für Sonntag, den 29. Juni 2025, geplanten „Pride March“ umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Gemäß der getroffenen Entscheidung wurden die Anlegestellen Barbaros Hayrettin Paşa und die historische Anlegestelle Beşiktaş ab 10.00 Uhr bis auf Weiteres geschlossen.

STREICHUNGEN UND ROUTENÄNDERUNGEN BEI FÄHRVERBINDUNGEN

Auf Anweisung des Gouverneursamtes hat die Şehir Hatları A.Ş. für zahlreiche Linien mit Abfahrt oder Zwischenstopp in Beşiktaş Fahrten gestrichen und Routenänderungen vorgenommen. In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass aktuelle Informationen je nach Entwicklung über die offiziellen Kanäle bekannt gegeben werden.

Folgende Fährlinien wurden gestrichen:

Linie Beşiktaş–Eyüpsultan

Linie Beşiktaş–Kadıköy (alle Fahrten nach 09:15 Uhr)

Linie Beşiktaş–Adalar (alle Fahrten nach 10:00 Uhr)

Die Linien, die Beşiktaş nicht anlaufen werden, sind wie folgt aufgelistet:

Bosporus-Linie (Hin-/Rückfahrt) – nach 08:20 Uhr

Linie Eminönü–Rumelikavağı – nach 09:00 Uhr

Lange Bosporus-Tour

Linie Ortaköy–Beşiktaş–Eminönü

Linie Çengelköy–Kuzguncuk–Beşiktaş–Kabataş

GOUVERNEUR GÜL: „ES WIRD NICHT GEDULDET, DIE NOTWENDIGEN SCHRITTE WERDEN EINGELEITET“

Der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, betonte in einer Erklärung vom 28. Juni bezüglich des Marsches die Entschlossenheit des Gouverneursamtes mit den Worten: „Der Pride March wird nicht geduldet, die zuständigen Einheiten werden die notwendigen Schritte einleiten.“

Diese an den Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs in Istanbul getroffenen Maßnahmen verdeutlichen, dass die Sicherheitskräfte auf mögliche Versuche im Zusammenhang mit dem Marsch vorbereitet sind. Die Behörden forderten die Bürger dazu auf, den Anweisungen Folge zu leisten und alternative Routen zu nutzen.