Bestechungsermittlungen in einem Istanbuler Krankenhaus: 11 Mitarbeiter des Gesundheitswesens festgenommen

Im Zuge einer Untersuchung am Yedikule-Krankenhaus für Brustkrankheiten in Istanbul wurden 11 Personen, darunter Ärzte, festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, unter dem Deckmantel von „Spenden“ Geld von Patienten verlangt zu haben, um deren Operationstermine vorzuziehen. Die Verdächtigen wurden dem Gericht überstellt.

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Im Rahmen einer Untersuchung, die aufgrund schwerwiegender Vorwürfe am Yedikule-Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus für Brustkrankheiten und Thoraxchirurgie in Istanbul eingeleitet wurde, kam ans Licht, dass unter dem Deckmantel von „Spenden“ Geld gefordert wurde, um die Operationstermine einiger Patienten vorzuziehen.

Die Vorwürfe wurden nach Beschwerden bei der Krankenhausleitung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Daraufhin wurde auf Anweisung des Büros für die Ermittlung organisierter Kriminalität der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy eine umfassende Untersuchung eingeleitet.

STAATSANWALTSCHAFT SICHERT BEWEISE FÜR „MESSERGELD“

Infolge der Ermittlungen und technischer Überwachungsmaßnahmen wurde festgestellt, dass einige Mitarbeiter des Gesundheitswesens unter dem Vorwand von „Spenden“ Geld von Angehörigen der Patienten entgegennahmen, um die Operationstermine zu beschleunigen. Die Staatsanwaltschaft wertete dies als „Messergeld“ (bıçak parası) und ordnete den Zugriff an.

PROFESSOR UND DOZENTEN UNTER DEN FESTGENOMMENEN

Im Zuge der Operation wurden insgesamt 11 Personen festgenommen, darunter Prof. Dr. M.M., Doç. Dr. V.E. und Doç. Dr. Y.S. aus der Abteilung für Brustkrankheiten. Die festgenommenen Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen heute dem Gericht überstellt.