Bestechungsoperation an Universitätsklinikum in Samsun

Acht Personen, die im Rahmen einer Bestechungsoperation gegen das Gesundheits- und Forschungszentrum der Ondokuz-Mayıs-Universität festgenommen wurden, wurden dem Gericht überstellt. Den Verdächtigen, unter denen sich Professoren und Dozenten befinden, wird vorgeworfen, sich über Vermittlerfirmen sowie durch Bargeldzahlungen von Patienten unrechtmäßige Vorteile verschafft zu haben.

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Im Zuge einer in Samsun durchgeführten Ermittlung gegen organisierte Kriminalität wurde bekannt, dass Ärzte am Gesundheits- und Forschungszentrum der Ondokuz-Mayıs-Universität auf verschiedene Weise Bestechungsgelder angenommen haben. Die Teams der Abteilung für die Bekämpfung von Schmuggel und organisierter Kriminalität der örtlichen Polizeidirektion führten am 12. Mai auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft zeitgleiche Razzien durch.

8 PERSONEN DEM GERICHT ÜBERSTELLT

Insgesamt 18 Verdächtige, darunter die Ärzte İ.K., Ü.B., M.G.Ö. und H.S.C., wurden wegen des Vorwurfs der „Bestechung“, des „qualifizierten Betrugs“ und der „Behinderung der Inanspruchnahme öffentlicher Dienste“ festgenommen. Nach der Operation wurden die Vernehmungen der Verdächtigen, zu denen neben den Ärzten auch Mitarbeiter und Inhaber von Medizintechnikfirmen gehören, bei der Polizei fortgesetzt.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden zudem 10 Personen, bei denen es sich um Angehörige von Patienten handelt, die mutmaßlich Bestechungsgelder gezahlt haben, nach ihrer Aussage wieder auf freien Fuß gesetzt.

Neben den vier Ärzten auf Professoren- und Dozentenebene wurden auch vier Mitarbeiter und Inhaber von Medizintechnikfirmen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Gericht überstellt. Es wurde mitgeteilt, dass insgesamt 8 Personen der Justiz vorgeführt wurden.