Besuch der Saadet-Partei bei Can Atalay

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bülent Kaya sagte nach dem Besuch: "Wir hoffen, dass dieser Prozess der Beginn einer Entwicklung ist, in der die Türkei sich zu einem Rechtsstaat hinbewegt."

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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Saadet-Partei, Bülent Kaya, und der Abgeordnete aus Kütahya, Ali Fazıl Kasap, haben den im Silivri-Gefängnis inhaftierten TİP-Abgeordneten für Hatay, Can Atalay, besucht. Nach dem Besuch äußerte sich Kaya gegenüber der Nachrichtenagentur ANKA wie folgt:

"Am 14. Mai 2023 wurden 600 Abgeordnete in die Große Nationalversammlung der Türkei gewählt. Einer von ihnen war unser Abgeordneter Şerafettin Can Atalay, der in Hatay gewählt wurde. Leider befindet sich Şerafettin Can Atalay trotz der verstrichenen Zeit, der Entscheidung des Verfassungsgerichts und der eindeutigen Bestimmungen der Verfassung immer noch im Gefängnis."

"Wir hoffen, dass dieser Prozess so schnell wie möglich zu einem positiven Ende kommt und der Beginn einer Entwicklung ist, in der die Türkei sich zu einem Rechtsstaat hinbewegt. So Gott will, wünschen wir uns, dass unser geschätzter Abgeordneter am 16. Januar, wenn die Große Nationalversammlung ihre Arbeit wieder aufnimmt, seinen Eid ablegen, sein Amt antreten und unter uns sein kann."

"Die Türkei muss ein Rechtsstaat sein und muss ihren Weg als Rechtsstaat fortsetzen. Wir erklären, dass Widerstände dagegen vergebliche Bemühungen sind, und bringen als Saadet-Partei zum Ausdruck, dass wir gegen diesen rechtswidrigen Zustand sind."

EINE JURISTISCHE ABSURDITÄT

Kasap, der nach Kaya das Wort ergriff, äußerte sich wie folgt:

"Dass unser Freund, der durch die Stimmen des Volkes gewählt wurde und Abgeordneter ist, immer noch durch politisierte Justizentscheidungen im Gefängnis festgehalten wird, obwohl er so schnell wie möglich im Parlament das Wort ergreifen sollte, ist eine juristische Absurdität. Ein baldiges Ende dieses rechtswidrigen Ansatzes, der fernab von Gerechtigkeit steht, ist eine Voraussetzung dafür, dass auch unsere Menschen im Einklang mit universellen Rechtsgrundsätzen leben können und die Türkei wirtschaftlich in jeder Hinsicht aufblüht."