Betrugsoperation in 12 Provinzen

Innenminister Ali Yerlikaya gab bekannt, dass bei gleichzeitigen Operationen in 12 Provinzen ein organisiertes Verbrechersyndikat mit 230 Mitgliedern zerschlagen wurde, bei dem ein Geldverkehr von 3 Milliarden 150 Millionen Lira auf den Konten festgestellt wurde.

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Innenminister Ali Yerlikaya gab in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto bekannt, dass bei umfassenden Operationen, die von Gendarmerieeinheiten in 12 Provinzen durchgeführt wurden, 12 separate organisierte kriminelle Vereinigungen im Zusammenhang mit Betrug ins Visier genommen wurden.

230 VERDÄCHTIGE FESTGENOMMEN, 93 INHAFTIERT

Bei den Razzien, die auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaften und unter Koordination der Abteilungen für organisierte Kriminalität (KOM) und Cyberkriminalität des Gendarmerie-Generalkommandos durchgeführt wurden, wurden insgesamt 230 Verdächtige mit einem Transaktionsvolumen von 3 Milliarden 150 Millionen Lira festgenommen. Von diesen Personen wurden 93 inhaftiert, gegen 100 wurde eine gerichtliche Kontrolle angeordnet. Die Verfahren gegen die übrigen Verdächtigen dauern an.

LANGE STRAFREGISTER: VON BETRUG BIS RAUB

Gegen die festgenommenen Verdächtigen wurden Ermittlungen wegen schwerer Straftaten eingeleitet, darunter: Bildung einer kriminellen Vereinigung, Urkundenfälschung, qualifizierter Betrug, qualifizierter Raub, illegale Wetten, Betrug zum Nachteil öffentlicher Einrichtungen, Geldwäsche aus Straftaten, Bestechung, Bedrohung und Erpressung.

VERMÖGENSWERTE IN MILLIARDENHÖHE BESCHLAGNAHMT

Bei den mit Unterstützung der MASAK durchgeführten Untersuchungen wurden Vermögenswerte, die als aus Straftaten stammend identifiziert wurden, beschlagnahmt, darunter 9 Immobilien, 27 Fahrzeuge, 1 Geschäft, 2 Grundstücke und Bankguthaben in Höhe von 2 Millionen TL. Darüber hinaus wurden bei den Operationen zahlreiche nicht registrierte Waffen, Betäubungsmittel, Bargeld, Schecks und Schuldscheine, digitales Material, Computer und Mobiltelefone sichergestellt.