Beunruhigendes Möwensterben am Atatürk-Staudamm!

Am Atatürk-Staudamm in Adıyaman sind Dutzende Möwen verendet. Das Möwensterben sorgt für Besorgnis, während die Behörden die Ursache der Todesfälle untersuchen.

İHA

Am Atatürk-Staudamm in Adıyaman hat das Sterben Dutzender Möwen für Besorgnis gesorgt. Die Behörden untersuchen derzeit die Todesursache der Vögel.

Am Ufer des Atatürk-Staudamms, nahe der Dörfer Çobandede und Bağpınar im Zentrum von Adıyaman, wurden Dutzende tote Möwen gefunden.

Die von Dorfbewohnern entdeckten Kadaver lösten Ängste aus.

Zahlreiche tote Möwen wurden am Ufer oder auf der Wasseroberfläche gesichtet. Es wurde beobachtet, dass einige der Kadaver von Wildtieren gefressen wurden. Aufgrund des Möwensterbens sind die Vögel in dem Gebiet, in dem sich in den Vorjahren Hunderte von ihnen aufhielten, kaum noch anzutreffen.

Nach einer Meldung durch den Dorfvorsteher von Çobandede, Emrah Demirbay, trafen Teams der Direktion für Naturschutz und Nationalparks am Fundort ein und entnahmen Proben von einigen der Möwen.

Die entnommenen Proben werden an die Labore des Veterinärkontrollinstituts Adana des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft geschickt. Anhand des dort erstellten Berichts soll die Todesursache der Möwen ermittelt werden.

Die Einsatzkräfte sammelten die übrigen toten Möwen ein und vergruben sie, um jegliches Risiko einer Epidemie zu vermeiden.

„WIR SIND BESORGT“

Der Dorfvorsteher von Çobandede, Emrah Demirbay, der die Behörden alarmiert hatte, sagte: „Wir haben unsere Felder am Staudamm. Als ich zur Kontrolle der Ernte kam, sah ich, dass die Möwen verendet waren. Ich habe die Behörden informiert. Sie sind in kurzer Zeit eingetroffen und haben Proben entnommen. So etwas haben wir zuvor noch nie gesehen. Es könnte sich um Vogelgrippe handeln oder um etwas anderes. Wir sind zwangsläufig besorgt. Früher lebten hier Möwenschwärme, aber jetzt sind sie weniger geworden. In diesem Bereich des Staudamms gibt es ein Möwensterben.“