Bevölkerung für NATO unter „Gewahrsam“
Im Vorfeld des NATO-Gipfels, der am 7. und 8. Juli in Ankara stattfinden soll, wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Während an verschiedenen Punkten der Stadt neue Sicherheitskameras installiert wurden, sorgen die vor dem Gipfel getroffenen Maßnahmen und die Ingewahrsamnahmen in der Öffentlichkeit für Diskussionen.
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Cenk BAŞBOĞAOĞLU
Im Hinblick auf den NATO-Gipfel, der für den 7. und 8. Juli in Ankara geplant ist, werden die Sicherheitsmaßnahmen gegenüber der Bevölkerung verschärft.
Während darüber diskutiert wird, dass die Haftdauer von hunderten Personen, darunter 12 Anwälte, die im Rahmen von NATO-kritischen Protesten festgenommen wurden, bis zum Ende des Gipfels verlängert werden könnte, werden die radikalen Sicherheitsmaßnahmen als Reaktion auf solche Aktionen als Druck auf die Gesellschaft wahrgenommen.
Nach Informationen, die 12punto vorliegen, wurden in der Kızılırmak-Straße sowie an der Kreuzung der Selanik-Straße mit der Meşrutiyet-Straße neue Kameras installiert.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen vor dem NATO-Gipfel wird von einigen als Beleg dafür gewertet, dass der Staat die „Offenlegung gegenüber der imperialistischen Kriegsorganisation“ sicherstellt.
Andererseits verdeutlichen die heute in der Yüksel-Straße installierten neuen Kameras, dass Kızılay in seinen Grundzügen eingekesselt ist, während das lange Wachestehen der Polizeieinheiten rund um das Gebiet für Aufmerksamkeit sorgte.