Bewaffneter Angriff auf palästinensische Studenten in den USA
Im US-Bundesstaat Vermont wurden drei Studenten palästinensischer Herkunft Opfer eines bewaffneten Angriffs.
AA
Die Polizei in Burlington im US-Bundesstaat Vermont gab bekannt, dass sie gestern Abend einen Notruf wegen eines bewaffneten Angriffs erhalten habe und am Tatort drei verletzte Universitätsstudenten vorfand.
Die Studenten wurden in das Vermont Medical Center eingeliefert; es wurde mitgeteilt, dass keine Lebensgefahr bestehe.
Der palästinensische Botschafter in Großbritannien, Husam Zomlot, gab über seinen Social-Media-Account die Namen der Studenten bekannt: Hisham Awartani, Kinnan Abdel Hamid und Tahseen Ahmed.
Zomlot argumentierte, dass die Studenten auf dem Rückweg vom Abendessen gezielt angegriffen wurden, weil sie eine Palästinenser-Kufiya trugen, und forderte: „Diese Hassverbrechen gegen Palästinenser müssen gestoppt werden.“
10.000 DOLLAR BELOHNUNG FÜR HINWEISE AUF DIE TÄTER
In einer schriftlichen Erklärung des Council on American-Islamic Relations (CAIR), der größten muslimischen Bürgerrechtsorganisation der USA, wurde eine Belohnung von 10.000 Dollar für Informationen ausgesetzt, die zur Festnahme des oder der Täter führen, die den bewaffneten Angriff auf die drei palästinensischen Studenten verübt haben.
CAIR forderte die staatlichen und föderalen Strafverfolgungsbehörden in Vermont auf, ein mögliches voreingenommenes Motiv bei dem bewaffneten Angriff zu untersuchen.
Es wurde mitgeteilt, dass die Polizei nach dem oder den Tätern des bewaffneten Angriffs fahndet.