Bewaffneter Angriff mit Sprungtritt in Antalya: 'Er hat eine Fehde mit mir'
In der Provinz Antalya, im Bezirk Alanya, wurde ein Hotel, in dem Katzen und Hunde untergebracht sind, Ziel von Schüssen. Die Besitzerin des Hotels behauptet, dass die Schüsse abgegeben wurden, weil Anwohner sich gegen die Unterbringung der Tiere im Hotel aussprachen, und dass sie ständig bedroht werde.
İHA
Am 28. April wurde auf ein Hotel, in dem Katzen und Hunde untergebracht sind und das der Bürgerin Nurhayat Bıçakçıoğlu gehört, mehrfach mit einer Pistole geschossen.
Während die Kugeln aus der Pistole das Hotel trafen, wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Die nach der Meldung eingetroffenen Polizeieinheiten leiteten eine Untersuchung zu dem Vorfall ein.
Der Moment des Angriffs wurde von der Sicherheitskamera des Hotels aufgezeichnet. Auf den Bildern ist zu sehen, wie die Person mit einer Pistole in der Hand mehrmals in Richtung des Hotels schießt. Minuten später ist auf der Kameraaufnahme auch zu sehen, wie die Person versucht, die Tür mit einem Sprungtritt einzutreten und dabei „komm raus“ ruft.
"3 TIERE WERDEN ALS VORWAND GENUTZT"
Nurhayat Bıçakçıoğlu äußerte sich zu dem Vorfall und behauptete, dass einige Anwohner sich gegen die Unterbringung der Tiere im Hotel aussprächen: „Die 3 Tiere, um die ich mich kümmere, werden als Vorwand genutzt. Eigentlich sind es Ausländer aus einer Wohnanlage, die wollen, dass das Hotel schließt. Sie sind aus dem Ausland gekommen und wollen die Tiere nicht. Sie nutzen die Straßentiere als Vorwand, um die Tiere hier zu quälen, sie mit Steinen zu bewerfen und versuchen ständig, zu provozieren. Sie kamen vom Tierheim und haben die Tiere mitgenommen. Wir führen hier einen Kampf darum.
„SIE HABEN 23 MAL GESCHOSSEN“
Nachdem sie die Tiere hatten abholen lassen und ich schutzlos war, haben sie 23 Mal auf mich geschossen. Die Person, die geschossen hat, hat ohnehin eine Fehde mit mir. Das Grundstück nebenan gehört mir. Ich habe ihm mehrmals erklärt, dass er das nicht tun soll. Ich bin hingegangen und habe interveniert. Weil ich interveniert habe, habe ich diese Reaktion erhalten. Danach haben sie ständig Drohungen ausgestoßen. Sie wollen jetzt, dass ich den Ort schließe und gehe; sie sagen, diese Vorfälle werden nicht aufhören, du wirst das wieder erleben. Sie sagen, die Tiere gehen dich nichts an, kümmere dich um dich selbst, kümmere dich um die Hunde der Kunden. Ich erhalte hier ständig solche Drohungen. Ich möchte diese 3 Lebewesen nicht in ihre Hände überlassen“, sagte sie.