Bezirksvorsitzender tritt nach Strafe wegen illegalen Baus zurück
Adem Serin, der Bezirksvorsitzende der AK-Partei im Bezirk Çamlıhemşin in Rize, ist sowohl von seinem Amt als auch aus der Parteimitgliedschaft zurückgetreten, nachdem er wegen des Baus eines illegalen Bungalows zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.
12punto
Gegen den Bezirksvorsitzenden der AK-Partei, Adem Serin, wurde von einem Gericht eine dreimonatige Haftstrafe verhängt, da er in Çamlıhemşin einen Bungalow ohne Genehmigung hatte errichten lassen. Nachdem das Urteil gegen Serin rechtskräftig wurde, gab er seinen Rücktritt von seinem Amt sowie seinen Austritt aus der Partei bekannt. Es wurde bekannt, dass Serin sich in Kürze bei der Justizbehörde stellen wird, um den Strafvollzug anzutreten.
Nach dem Rücktritt in der Partei hat die Suche nach einem neuen Namen für den Bezirksvorsitz der AK-Partei begonnen. Es heißt, dass die Parteizentrale in Ankara zwei Kandidaten in die Hauptstadt geladen hat, um sie zu prüfen.
Das Fırtına-Tal und das Ayder-Plateau, die innerhalb der Grenzen von Çamlıhemşin liegen, stehen seit langem wegen Problemen mit illegaler Bebauung in der Kritik. Insbesondere die zahlreichen Bungalows, die baurechtswidrig und ohne Genehmigung errichtet wurden, sind weiterhin Gegenstand öffentlicher Debatten.
Vor etwa zwei Jahren hatten die damaligen Minister der AK-Partei und der Gouverneur von Rize, İhsan Selim Baydaş, angekündigt, dass ein rechtliches Verfahren gegen die illegale Bebauung in der Region eingeleitet wurde. Gegen Ende des Jahres 2025 wurde der Abriss von 180 illegalen Bungalows in der Region beschlossen. Es wurde berichtet, dass einige Bürger, die gegen diese Entscheidung protestierten, ihre Bauten in Eigenregie entfernten.
In einer Erklärung der Provinzverwaltung von Rize wurde festgehalten, dass im Fırtına-Tal in den Bezirken Ardeşen und Çamlıhemşin bisher 77 ungenehmigte Bauten abgerissen wurden. Aufgrund des gesellschaftlichen Widerstands kündigte jedoch der Provinzvorsitzende der AK-Partei in Rize, Yılmaz Katmer, an, dass die Abrissarbeiten vorübergehend ausgesetzt wurden.
Die baurechtswidrigen Strukturen in der Region und der Kampf gegen diese werden sowohl von den lokalen Behörden als auch von der Öffentlichkeit weiterhin aufmerksam verfolgt.