Bilal Erdoğan analysiert FETÖ: Nicht die Religiosität, sondern der strikte Laizismus hat die FETÖ hervorgebracht
Bilal Erdoğan, Sohn des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, machte den „strikten Laizismus“ für das Entstehen der FETÖ verantwortlich.
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Bilal Erdoğan war Gast in der vierten Folge der vom TRT produzierten Dokumentarserie „Asırlık Gece“ (Jahrhundertnacht), die sich mit dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 befasst.
In der vierten Folge der TRT-Dokumentation, die den Putschversuch vom 15. Juli 2016 chronologisch aufarbeiten soll, sorgten die Äußerungen von Bilal Erdoğan zur FETÖ für Aufmerksamkeit. Erdoğan sagte: „Es war genau dieser strikte Laizismus, der die FETÖ hervorgebracht hat; nicht die Religiosität hat die FETÖ hervorgebracht.“
Erdoğans Einschätzung zur FETÖ, die in der Dokumentation in seiner Funktion als Vorsitzender der İlim Yayma Vakfı (Stiftung zur Verbreitung des Wissens) dargelegt wurde, sorgte nach der Ausstrahlung des Programms auch in den sozialen Medien für Diskussionen.
Erdoğan, der nicht darauf einging, wie sich die FETÖ innerhalb des Staates organisierte und welche Beziehungen sie in diesem Prozess zur politischen Macht unterhielt, argumentierte, dass der Grund für das Entstehen der Organisation der „Druck auf gläubige Menschen“ und der „strikte Laizismus“ gewesen seien.
Die Analyse, die Bilal Erdoğan im entsprechenden Teil der Dokumentation äußerte, lautet wie folgt:
„Es war der Druck auf gläubige Menschen, der die FETÖ hervorgebracht hat. Es war genau dieser strikte Laizismus, der die FETÖ hervorgebracht hat.
Nicht die Religiosität hat die FETÖ hervorgebracht, nicht der Islam hat die FETÖ hervorgebracht, nicht die Risale-i Nur haben die FETÖ hervorgebracht.
Daher denke ich, dass dies ebenfalls festgestellt werden muss.“