Bildungsminister Tekin stellt französischen Schulen ein Ultimatum
Bildungsminister Yusuf Tekin erklärte, dass gegen französische Schulen, die sich nicht an die geltenden Vorschriften halten, Maßnahmen ergriffen werden.
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Bildungsminister Yusuf Tekin erklärte, dass gegen französische Schulen, die sich nicht an die geltenden Vorschriften halten, Maßnahmen ergriffen werden.
In seiner Erklärung äußerte sich Minister Tekin wie folgt:
"Unter normalen Umständen sind dies Schulen, für die es in unserer Gesetzgebung keinen Platz gibt. Wenn sie sich in den rechtlichen Rahmen einfügen, können sie ihren Lehrbetrieb fortsetzen; tun sie dies nicht, existieren sie rechtlich gesehen ohnehin nicht. Unser Wunsch ist es, dass wir unsere gesetzlichen Bestimmungen einhalten und die internationalen Abkommen, die wir mit anderen Ländern geschlossen haben, respektieren. Aus diesem Grund fordern wir den Abschluss eines internationalen Abkommens, damit diese Schulen einen rechtlichen Status erhalten.
FRANKREICH WURDE GEWARNT, ABER ES WURDEN KEINE SCHRITTE UNTERNOMMEN
Wir sind der Ansicht, dass diese 12 Schulen, die derzeit keine gesetzliche Grundlage haben, durch ein internationales Abkommen auf eine Basis gestellt werden können, auf die sich beide Länder einigen. Unsere Gespräche mit Frankreich dauern an. Dies ist kein neues Thema. Seit 1993 haben Regierungen Frankreich gewarnt, aber es wurden keinerlei Schritte unternommen."
WAS WAR VORHERGESCHWEN?
Zwei Schulen, die in der Türkei unterrichten und den französischen Lehrplan anwenden, hatten zu einem Streit zwischen dem türkischen Bildungsministerium und der französischen Botschaft geführt. Die französische Botschaft in Ankara hatte daraufhin in einer Erklärung mitgeteilt, dass sie in ständigem Kontakt mit dem Bildungsministerium stehe.
Minister Tekin hatte sich bereits am 13. Juli zu diesem Thema geäußert und erklärt, dass es in der Türkei 12 ausländische Schulen gebe und es im Einklang mit den im Vertrag von Lausanne eingegangenen Verpflichtungen keine Probleme gebe. Ohne die Namen direkt zu nennen, verwies er auf die Schulen Pierre Loti und Charles de Gaulle und betonte, dass türkische Schüler, die diese Schulen besuchen, nicht nach dem türkischen Lehrplan unterrichtet würden.