Blutige Körperattrappen entfernt: Leblose Schaufensterpuppen vor Horrorhäusern in Izmir eingesammelt
Blutige Attrappen, die an einem Horrorhaus in Izmir-Alsancak hingen, wurden entfernt, da sie an den Mordfall in Istanbul erinnerten. Nach Beschwerden entfernten städtische Teams die Puppen, und gegen den Betrieb wurden gerichtliche und verwaltungsrechtliche Schritte eingeleitet.
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Ein blutiger Kopf, eine kopflose blutige Körperattrappe, ein Schädel, drei Horrorpuppen, eine blutige Kinderattrappe sowie eine blutige Arm- und Handattrappe, die zu Werbezwecken an der Fassade eines Horrorhauses in der 1485. Straße in Izmir-Alsancak angebracht waren, wurden entfernt, da sie an den Vorfall vom 4. Oktober in den Yedikule-Stadtmauern im Istanbuler Stadtteil Fatih erinnerten, bei dem Semih Çelik (19) İkbal Uzuner (19) und Ayşenur Halil (19) ermordete.
Nach einer Beschwerde entfernten die Ordnungsamtsteams der Stadtverwaltung Izmir die am Horrorhaus angebrachten Schilder und Kunststoffpuppen einzeln von ihrem Standort.
In einer Erklärung des Gouverneursamtes von Izmir zu dem Thema hieß es: „In einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X vom 6. Oktober 2024 wurde darauf hingewiesen, dass die Werbeschilder und Kunststoffpuppen, die von einem als Spielehaus (Horrorhaus) lizenzierten Betrieb im Stadtteil Konak, Viertel Alsancak, aufgehängt wurden, Anstoß erregten. Unsere Beamten der Polizeistation Alsancak haben die notwendigen Kontrollen im Betrieb durchgeführt, die betreffenden Materialien wurden entfernt und gerichtliche sowie verwaltungsrechtliche Schritte gegen die Geschäftsinhaber eingeleitet.“