Botschaft des Außenministeriums zum Gedenken an die Deportation der Krimtataren und Tscherkessen
Das Außenministerium hat anlässlich des 82. Jahrestages der Deportation der Krimtataren und des 162. Jahrestages der Tscherkessen-Deportation eine Gedenkbotschaft veröffentlicht und auf die humanitären Tragödien aufmerksam gemacht.
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Das Außenministerium hat anlässlich der Jahrestage der Deportationen der Krimtataren und Tscherkessen, die zu den schmerzhaftesten Kapiteln der Geschichte zählen, eine offizielle Erklärung veröffentlicht. In der Erklärung wurde betont, dass Hunderttausende Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und in Arbeitslager verschleppt wurden und dass das große Leid, das während dieses Prozesses erfahren wurde, einen festen Platz im Gedächtnis des türkischen Volkes einnimmt.
DAS LEID DER KRIMTATARISCHEN TÜRKEN IST NICHT VERGESSEN
In der vom Ministerium veröffentlichten Erklärung wurde daran erinnert, dass die krimtatarischen Türken im Jahr 1944 gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben wurden, und es wurde wie folgt ausgeführt: "Vor 82 Jahren wurden heute Hunderttausende unserer Landsleute in Arbeitslager deportiert; viele von ihnen kamen aufgrund der harten Bedingungen, denen sie ausgesetzt waren, ums Leben. Das Leid der krimtatarischen Türken, die viele Jahre lang nicht in ihre Heimat zurückkehren konnten, hat sich durch die rechtswidrige Annexion der Halbinsel noch weiter verschärft." Die Türkei bekräftigte entschlossen, dass sie ihre Landsleute weiterhin dabei unterstützen werde, ihre nationale Identität zu bewahren und ihren Wohlstand zu sichern.
DIE GROSSE TRAGÖDIE DER KAUKASUSVÖLKER: DIE TSCHERKESSEN-DEPORTATION
Im weiteren Verlauf der Erklärung wurde auch auf die Tscherkessen-Deportation vom 21. Mai 1864 eingegangen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Völker des Kaukasus unter sehr schweren Bedingungen gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen, und dass dieses Ereignis an seinem 162. Jahrestag als tiefe humanitäre Tragödie gedacht wird. Das Ministerium betonte die Solidarität mit der Botschaft: "Wir teilen den Schmerz der Krimtataren und der brüderlichen Völker des Kaukasus und gedenken der Verstorbenen mit Respekt und Mitgefühl."