Boykott-Erklärung des Gaststättenverbandes: 'Damit es kontrollierbar ist...'
Sayit Karabağlı, Vorsitzender des türkischen Verbandes der Gastronomen und Konditoren, hat gefordert, dass Preislisten im Gastgewerbe in der Türkei je nach Provinz und Betriebsklasse vom Verband genehmigt werden müssen.
12punto
Sayit Karabağlı, Vorsitzender des türkischen Verbandes der Gastronomen und Konditoren, erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, in der er die Boykottaufrufe gegen die Gastronomie in den sozialen Medien bewertete, dass der Verband die Probleme der Bürger, die sich wegen Beschwerden an ihn gewandt hätten, gelöst habe.
VORSCHLAG FÜR REGULIERUNGS- UND VERSORGUNGSGENOSSENSCHAFTEN
Karabağlı wies auf Probleme wie Inputkosten, Provisionen und Steuern hin, die Preiserhöhungen in der Gastronomie auslösen, und schlug vor, die Gründung von Regulierungs- und Versorgungsgenossenschaften durch Kammern und Verbände zu unterstützen, damit die Branche Produkte einfacher und zu günstigeren Preisen beziehen kann.
Karabağlı forderte zudem, dass Regelungen, die Mietsteigerungen bei Wohnraum begrenzen, auch auf Gewerbeimmobilien ausgeweitet werden, dass die Quellensteuer auf Mieten vom Vermieter getragen wird, der die Mieteinnahmen erzielt, und dass Räumungen von Gewerbeflächen erschwert werden.
"PREISLISTEN SOLLTEN NACH KLASSEN FESTGELEGT WERDEN"
Karabağlı führte dazu weiter aus:
"Damit es kontrollierbar ist, sollten die Preislisten von den in den 81 Provinzen tätigen Kammern nach Betriebsklassen festgelegt und von unserem Verband genehmigt werden. Genehmigte Preislisten sollten registriert und den Mitgliedern ausgehändigt werden. Die Tarife müssen, identisch mit dem Original, an der Tür des Betriebes oder gut sichtbar am Eingang angebracht werden. Bei Kontrollen wäre es für die Prüfer gesünder und praktikabler, die genehmigte Preisliste mit der ausgehängten Liste zu vergleichen."
Die Ökonomin İris Cibre, die den besagten Boykott initiiert hatte, hatte auf ihrem Social-Media-Account Folgendes gepostet:
"Aufgrund eines Mehrheitsbeschlusses gehen wir am Samstag und Sonntag, den 20. und 21. April, nicht in Cafés und Restaurants.
Wir laden jeden ein, sich anzuschließen, um der Profitgier ein Ende zu setzen.
#fahişyemeğeBOYKOT (Boykott gegen überteuertes Essen)
PS: Bitte nutzt dieses Bild zahlreich."
Çoğunluk kararı ile 20-21 Nisan Cumartesi Pazar Cafe ve Restaurantlara gitmiyoruz
— İris Cibre ?? (@iriscibre) April 17, 2024
Fırsatçılığa son vermek için herkesi katılmaya davet ediyoruz#fahişyemeğeBOYKOT
ps. Lütfen bu görseli bolca kullanalım pic.twitter.com/mB39nlu8rx