Boykottaufruf von Sedef Kabaş: 'Die Zeit, in der man sich für schlau hielt, ist vorbei'
Nach der Inhaftierung des Bürgermeisters der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat in der gesamten Türkei eine bedeutende Protestwelle begonnen.
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Nach der Inhaftierung des Bürgermeisters der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, erhob sich in der gesamten Türkei eine große Welle des Protests.
Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, rief in seiner Rede auf dem Saraçhane-Platz in Istanbul zu einem Boykott bestimmter Marken und Produkte auf.
Der Boykottaufruf fand, wie man so schön sagt, innerhalb von Minuten Gehör. Die Websites von Idefix und D&R waren gestört und auf den Bildschirmen erschienen Meldungen, dass die Website derzeit gewartet werde.
Insbesondere in den sozialen Medien wurde die Boykottliste tausendfach geteilt.
Auch die Journalistin und Autorin Sedef Kabaş unterstützte den Boykott und äußerte sich in einem Beitrag auf ihrem Social-Media-Account wie folgt:
„Die Zeit, in der diejenigen, die sich dem Druck nicht beugen und Arbeitslosigkeit, Gewalt, Drohungen, Lynchjustiz und Gefängnis trotzen, als ‚dumm‘ bezeichnet wurden und man sich selbst für ‚schlau‘ hielt, ist vorbei! Diejenigen, die auf das ‚Siebgedächtnis‘ dieser Gesellschaft vertrauten und untertauchten, werden von dieser Gesellschaft nie wieder Anerkennung, Applaus, Einschaltquoten, Auszeichnungen, Follower oder was auch immer erhalten…“
Die Zeit, in der diejenigen, die sich dem Druck nicht beugen und Arbeitslosigkeit, Gewalt, Drohungen, Lynchjustiz und Gefängnis trotzen, als „dumm“ bezeichnet wurden und man sich selbst für „schlau“ hielt, ist vorbei!
— Sedef Kabaş (@SedefKabas) 25. März 2025
Diejenigen, die auf das „Siebgedächtnis“ dieser Gesellschaft vertrauten und untertauchten, werden von dieser Gesellschaft nie wieder Anerkennung, Applaus, Einschaltquoten, Auszeichnungen oder Follower erhalten…#Boykott