Brief aus dem Gefängnis vom inhaftierten Konteradmiral a.D. Türker Ertürk

Der Konteradmiral a.D. Türker Ertürk hat über seinen Anwalt eine Nachricht aus dem Gefängnis Silivri Nr. 4 gesendet, in dem er inhaftiert ist.

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Der im Rahmen einer von der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy geführten Untersuchung inhaftierte Konteradmiral a.D. Türker Ertürk wurde vom Gefängnis Metris in das Gefängnis Marmara Nr. 4 in Silivri verlegt.

Ertürks Anwalt Ayhan Yıldızel teilte den Brief, den sein Mandant aus dem Gefängnis an seine Unterstützer geschrieben hat, mit der Öffentlichkeit. In seinem Brief verwendete Ertürk die Formulierung: „Leider zahlen wir weiterhin einen Preis in einem Land, in dem es kein Recht gibt.“

In seinem Brief äußerte sich Ertürk zu dem gegen ihn laufenden Verfahren und betonte, nichts Falsches getan zu haben. Ertürk erklärte: „Wie bisher werde ich meinem Vaterland weiterhin loyal dienen.“

Ertürk gab an, die ihm gesendeten Nachrichten erhalten zu haben und weiterhin zu erhalten, und drückte aus, dass ihm diese Nachrichten Kraft gäben. Er merkte an, dass seine Moral und Motivation dank der Unterstützung auf dem „höchsten Niveau“ seien.

Gegen Ertürk war aufgrund seiner Äußerungen in einer Fernsehsendung, an der er teilgenommen hatte, eine Untersuchung eingeleitet worden. Im Rahmen der Untersuchung werden ihm die Vorwürfe der „Drohung zur Verbreitung von Angst und Panik in der Bevölkerung“ sowie der „Anstiftung zu einer Straftat“ zur Last gelegt.

Anwalt Yıldızel hingegen argumentierte, dass die Worte, die Gegenstand der Untersuchung sind, vor etwa dreieinhalb Jahren gefallen seien, und bezeichnete den Haftbefehl als rechtlich unbegründet.

Nach den von Yıldızel übermittelten Informationen sind die Besuche bei Ertürk im Gefängnis auf bestimmte Familienangehörige beschränkt. Für ausnahmsweise Besuche kann bei der Generalstaatsanwaltschaft Silivri ein Antrag auf Sondergenehmigung gestellt werden. Es wurde mitgeteilt, dass die geschlossenen Besuche mittwochs zwischen 14.00 und 14.40 Uhr stattfinden.